Merck bestätigt organischen Ausblick für 2019

Merck hat im 1. Quartal 2019 beim Umsatz stark zugelegt, vor allem organisch. Das EBITDA pre sank hingegen organisch leicht, belastet durch den Wegfall positiver Einmaleffekte aus dem Vorjahr. Merck bestätigte seinen organischen Ausblick für das Gesamtjahr.

„Unser Fokus auf innovationsgetriebene Geschäfte zahlt sich aus. Wir sind beim Umsatz in allen drei Unternehmensbereichen organisch gewachsen. Regional betrachtet ist Asien ein besonders starker Wachstumsmarkt“, sagte Stefan Oschmann, Vorsitzender der Geschäftsleitung. „Für das Gesamtjahr gehen wir weiter davon aus, dass wir als Konzern bei den wichtigsten Kennzahlen, also bei Umsatz, EBITDA pre und EPS pre, wachsen.“

Der Konzern steigerte seine Umsatzerlöse im 1. Quartal um 7,5% auf 3,7 Mrd. EUR (Q1 2018: 3,5 Mrd. EUR). Das Geschäft des Konzerns wuchs organisch um 5,7%, wozu alle drei Unternehmensbereiche beigetragen haben. Für die währungsbedingten Umsatzsteigerungen in Höhe von 2,0% waren überwiegend der US-Dollar sowie der Japanische Yen ausschlaggebend.

Das EBITDA pre, die wichtigste Steuerungskennzahl des Konzerns, sank im 1. Quartal um -4,0% auf 929 Mio. EUR (Q1 2018: 967 Mio. EUR). Organisch ging das EBITDA pre um -2,0% zurück; positive Einmaleffekte im Healthcare-Geschäft hatten dabei im Vorjahresquartal für eine hohe Vergleichsbasis gesorgt. Hinzu kamen negative Währungseffekte von -1,6% und Effekte aus Portfolioveränderungen von -0,4%. Das Konzern-EBIT sank, belastet durch den Wegfall von Einmaleffekten und durch Währungseffekte, um -24,6% auf 379 Mio. EUR (Q1 2018: 502 Mio. EUR).

Das Konzernergebnis von Merck sank einhergehend mit dem rückläufigen EBIT im 1. Quartal um -44,7% auf 189 Mio. EUR (Q1 2018: 341 Mio. EUR). Das Ergebnis je Aktie ging von 0,78 EUR auf 0,43 EUR zurück. Das Ergebnis je Aktie pre sank um -15,4% auf 1,13 EUR (Q1 2018: 1,33 EUR).

Die Nettofinanzverbindlichkeiten stiegen im 1. Quartal gegenüber dem 31. Dezember 2018 um 389 Mio. EUR auf 7,1 Mrd. EUR (31.12.2018: 6,7 Mrd. EUR), vor allem eine Auswirkung der Erstanwendung der neuen Leasingbilanzierung nach IFRS 16. Merck ist entschlossen, auch nach erfolgter Akquisition von Versum sein starkes Investment-Grade-Rating beizubehalten.

Zum 31. März 2019 beschäftigte Merck weltweit 52.140 Mitarbeiter. Am 31. März 2018 waren es 53.358 Mitarbeiter.

Organischer Ausblick für Gesamtjahr präzisiert
Nach einem soliden 1. Quartal erwartet das Unternehmen für das Gesamtjahr 2019 unverändert einen moderaten organischen Anstieg der Umsatzerlöse in Höhe von +3% bis +5% gegenüber dem Vorjahr. Indes haben sich der US-Dollar sowie verschiedene Emerging-Market-Währungen, insbesondere in Lateinamerika, günstiger entwickelt als noch am Jahresanfang angenommen. Daher geht Merck davon aus, dass die Währungsveränderungen den Umsatz gegenüber dem Vorjahr leicht positiv mit 0% bis +2% (bisher: -1% bis -2%) beeinflussen werden. Insgesamt prognostiziert man für 2019 Konzern-Umsatzerlöse von 15,3 bis 15,9 Mrd. EUR.

Das EBITDA pre des Konzerns wird sich 2019 nach den Erwartungen in einem Korridor zwischen 4,15 und 4,35 Mrd. EUR (Vorjahr: 3,80 Mrd. EUR) bewegen. Merck bestätigt seine ursprüngliche Erwartung eines starken organischen Anstiegs des EBITDA pre gegenüber dem Vorjahr, der in einer Spanne von +10% bis +13% liegen sollte. Aufgrund der aktualisierten Währungseinschätzung erwartet man hier einen leicht positiven Effekt von 0% bis +2% (bisher: -3% bis -4%) gegenüber dem Vorjahr.

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