Merck erwägt Trennung von Consumer Health

Wichtiger Schritt zur Umsetzung der auf Wissenschaft und Technologie ausgerichteten Strategie

Merck bereitet strategische Optionen für das Consumer-Health-Geschäft vor. Diese beinhalten sowohl die Möglichkeit eines vollständigen oder teilweisen Verkaufs des Geschäfts als auch strategische Partnerschaften.

„Wir haben Merck in den letzten Jahren zu einem führenden Wissenschafts- und Technologieunternehmen weiterentwickelt. Dabei überprüfen wir unser Portfolio regelmäßig mit Blick auf unsere innovationsgetriebene Strategie. Healthcare setzt im Wesentlichen auf seine Biopharma-Pipeline“, so CEO Stefan Oschmann.

„In den vergangenen Jahren haben wir unser Consumer Health Portfolio kontinuierlich weiterentwickelt. Wir haben eine solide Position in attraktiven Märkten und wiederholt profitables Wachstum erzielt. Wir halten es für zunehmend herausfordernd, dieses Geschäft intern so zu finanzieren, dass es die notwendige Größe erreichen kann. Daher bereiten wir mögliche strategische Optionen vor“, sagte Belén Garijo, Mitglied der Geschäftsleitung und CEO Healthcare.

Consumer Health verfügt über ein starkes, internationales Geschäft mit einer Reihe von führenden Produkten in attraktiven Over-the-counter (OTC)-Kategorien. Damit erzielte Consumer Health Umsatzerlöse in Höhe von 860 Mio. EUR im Jahr 2016. Das Geschäft konzentriert sich auf endkundenorientierte Produkte und Lösungen, die sich an globalen Megatrends orientieren. Mit etablierten und namhaften Marken wie unter anderem Bion, Femibion, Nasivin, Neurobion und Seven Seas verfügt Consumer Health über ein diversifiziertes Produktportfolio und starke Marktpositionen in Industrieländern und Wachstumsmärkten.

Wesentliche Meilensteine wie die Akquisitionen von Sigma-Aldrich, AZ Electronic Materials und Millipore, der Verkauf des Biosimilars-Geschäfts sowie der fortlaufende Umbau des Portfolios im Healthcare-Bereich haben diese Strategie gestärkt. Die kürzlich erfolgten Zulassungen von Bavencio (Avelumab) auf dem Gebiet der Immunonkologie und Mavenclad (Cladribin-Tabletten) für die Behandlung von schubförmiger Multipler Sklerose mit hoher Krankheitsaktivität sind Beispiele für Mercks erfolgreiche Entwicklung innovativer Medikamente.

Darüber hinaus ist die Pipeline mit weiteren vielversprechenden Wirkstoffen in den Bereichen Onkologie, Immunonkologie und Immunologie gefüllt.

Erlöse in Folge einer potenziellen Transaktion würden eingesetzt, um die Finanzziele des Konzerns zu unterstützen.

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