Merck hält bereits 20 CRISPR-Patente

Merck gab bekannt, dass das Europäische Patentamt sowie die Patentämter in Großbritannien, Israel und Südkorea formelle Mitteilungen über die Gewährung weiterer Patentansprüche bezüglich der CRISPR-Technologie von Merck zur Genom-Editierung herausgegeben haben. Damit steigt die Gesamtzahl der CRISPR-Patente, die Merck als ein Wegbereiter der Genom-Editierung hält, auf weltweit 20.

„Unser Einsatz für dieses wichtige wissenschaftliche Arbeitsgebiet wird mit weiteren CRISPR-Patenten anerkannt“, sagte Udit Batra, Mitglied der Geschäftsleitung von Merck, zuständig für den Sektor Life Science. „Wir wollen unser geistiges Eigentum an CRISPR kontinuierlich um weitere Technologien erweitern. Dazu zählen etwa gepaarte Cas9-Nickasen zur Reduzierung von Off-Target-Effekten und die proxy-CRISPR-Technologie. Letztere ermöglicht Forschern mehr Freiheiten beim Experimentieren und schnellere Ergebnisse, um die Arzneimittelentwicklung und den Zugang zu neuen Therapien zu beschleunigen.“

Neben Europa, Großbritannien, Israel und Südkorea verfügt Merck in den folgenden Regionen über CRISPR-assoziierte Patente: USA, Kanada, Australien, China und Singapur. Im Juni 2017 erhielt Merck vom australischen Patentamt sein erstes grundlegendes CRISPR-Patent, das die CRISPR-Integration umfasst, und 2019 in den USA sein erstes CRISPR-Patent für die proxy-CRISPR-Technologie. 2017 hatte das Unternehmen die Erteilung verschiedener CRISPR-Patente in Europa sowie 2018 in Südkorea und Israel bekannt gegeben.

Am 18. Juli 2019 hat Merck eine Vereinbarung mit dem Broad Institute of MIT and Harvard über die Vergabe nicht-exklusiver Lizenzen auf geistiges Eigentum an der CRISPR-Technologie bekannt gegeben, das sich unter ihrer jeweiligen Kontrolle befindet. Die Lizenzierung richtet sich an den Einsatz in der kommerziellen Forschung und Produktentwicklung. Das neue Rahmenwerk soll den Zugang zu geistigem Eigentum an CRISPR für Forschungszwecke vereinfachen und beschleunigen. Am 19. Juli 2019 hat das Unternehmen bei der US-Patentbehörde ein Gesuch auf Einleitung eines Interferenzverfahrens bezüglich seiner eigenen im Jahr 2012 eingereichten CRISPR-Cas9-Patente und den von der University of California, Berkeley beantragten bzw.

ihr erteilten Patente eingereicht.

Merck ist seit 15 Jahren Wegbereiter für Innovationen auf dem Gebiet der Genom-Editierung und verfügt über umfassende Erfahrung, die von der frühen Entwicklung bis zur Herstellung reicht.

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