Merck: Japan und Singapur geben grünes Licht für CRISPR-Technologie

Patentämter in Japan und Singapur haben das von Merck angemeldete Patent für den Einsatz von gepaarten CRISPR-Nickasen bewilligt. Damit steigt die Gesamtzahl der CRISPR-Patente des Unternehmens auf weltweit 22.

„Gepaarte Nickasen erhöhen mittels eines hochflexiblen und effizienten Ansatzes zur Reduzierung von Off-Target-Effekten maßgeblich die Spezifität der Genomeditierung“, sagte Udit Batra, Mitglied der Geschäftsleitung von Merck und CEO des Unternehmensbereichs Life Science. „Die Technologie von Merck verbessert die Leistungsfähigkeit von CRISPR, kranke Gene zu reparieren, ohne auf gesunde Gene Einfluss zu nehmen. Damit erhöht sich die Zielgenauigkeit von potentiellen Gentherapien.“

Diese Patente beziehen sich auf eine grundlegende CRISPR-Strategie, bei der zwei CRISPR-Nickasen auf ein gemeinsames Genziel gelenkt werden und zusammenarbeiten, um durch Einschneiden oder Spalten von gegenüberliegenden Strängen einer Chromosomensequenz einen Doppelstrangbruch zu erzeugen. Dieser Vorgang kann mit einer externen oder Spendersequenz gekoppelt werden, die wie bei der patentierten CRISPR-Integrationstechnologie des Unternehmens eingefügt wird. Durch die erforderlichen zwei CRISPR-Verknüpfungen bei diesem paarweisen Bruchverfahren reduziert sich das Risiko von unerwünschten Schneideeffekten an anderen Stellen im Genom um ein Vielfaches.

Neben Japan und Singapur verfügt Merck in den folgenden Regionen über CRISPR-assoziierte Patente: Australien, China, Europa, Israel, Kanada, Korea und USA. 2017 erhielt das Unternehmen vom australischen Patentamt sein erstes grundlegendes Patent auf die CRISPR-Integration und 2019 in den USA das erste CRISPR-Patent für die proxy-CRISPR-Technologie.

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