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Merck macht Angebot zur Übernahme aller Versum-Aktien

27.03.2019 -

Merck hat heute ein Übernahmeangebot zum Erwerb aller ausstehenden Aktien von Versum Materials zu 48,00 USD je Aktie abgegeben, ohne Zinsen und abzüglich etwaiger Steuern. Zusätzlich hat Merck seine endgültigen Proxy-Unterlagen im Rahmen seiner Aufforderung an die Versum-Aktionäre, gegen das schwächere Akquisitionsangebot für Versum durch Entegris zu stimmen, bei der US-amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde, der Securities and Exchange Commission (SEC), eingereicht. Weiter hat Merck mitgeteilt, dass das Unternehmen mit dem Versand seiner endgültigen Proxy-Unterlagen, einschließlich einer Grünen Proxy-Karte, begonnen hat.

In einem zweiten offenen Brief an die Versum-Aktionäre sagte Merck: „Wir sind fest entschlossen, die Übernahme von Versum abzuschließen. Das nun vorliegende Übernahmeangebot ist ein eindeutiger Schritt in diese Richtung.”

Der Übernahmeangebotspreis entspricht einer Prämie von 51,7% gegenüber dem letzten vor der Ankündigung der geplanten Entegris-Transaktion nicht beeinflussten Handelspreis je Versum-Aktie. Er stellt zudem eine Prämie von 23,6% gegenüber dem Wert des Entegris-Zusammenschlussangebots am 25. März 2019 dar, dem Tag vor dem Start des Übernahmeangebots. Darüber hinaus entspricht das Angebot einem Unternehmenswert für Versum von circa 6 Mrd. und einem EV/FY18-EBITDA Multiplikator von circa 13,3x. Die Angebots- und Rücktrittsrechte verfallen um 17 Uhr New Yorker Zeit am 7. Juni 2019, sofern das Angebot nicht verlängert wird.

Im Zusammenhang mit dem Übernahmeangebot hat das Unternehmen eine Finanzierungsvereinbarung mit der Bank of America Merrill Lynch, BNP Paribas Fortis und der Deutschen Bank abgeschlossen. Diese Vereinbarung bietet dem Unternehmen feste Finanzierungszusagen zur Vollendung des Übernahmeangebots oder einem anderweitigen Abschluss der Versum-Übernahme.

Merck fordert alle Versum-Aktionäre auf, mit der Grünen Proxy-Karte, die den Aktionären am oder um den 25. März mit den endgültigen Proxy-Unterlagen des Unternehmens zugestellt wird, gegen das schwächere Akquisitionsangebot durch Entegris zu stimmen.