Merck schließt Übernahme von Intermolecular ab

Merck hat den Abschluss der Übernahme von Intermolecular bekannt gegeben, einem in Kalifornien ansässigen Unternehmen, das bei der Innovation fortschrittlicher Materialien führend ist. Durch diese Transaktion entsteht ein leistungsstarker Lösungsanbieter im Markt für Elektronikmaterialien, der die Entwicklung von digitalen Geräten und Technologien der nächsten Generation vorantreiben wird.

„Heute ist ein besonderer Tag für uns, denn wir können die Übernahme erfolgreich abschließen und Intermolecular bei Merck begrüßen. Seit mehr als 350 Jahren widmen wir uns der Förderung von Wissenschaft und Technologie zum Wohl des menschlichen Fortschritts. Ich freue mich, dass Intermolecular diesen Anspruch mit uns teilt. Gemeinsam sind wir gut aufgestellt, um zukünftige Innovationen auf dem Markt für Elektronikmaterialien voranzutreiben und zu beschleunigen“, sagte Kai Beckmann, Mitglied der Geschäftsleitung und CEO Performance Materials.

Der Abschluss der Transaktion folgt auf die behördlichen Genehmigungen und die Erfüllung anderer üblicher Vollzugsbedingungen. Mit dem Closing werden etwa 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Forschungs- und Entwicklungsstandort von Intermolecular in San José Teil des Unternehmensbereichs Performance Materials von Merck.

Am 6. Mai 2019 hatte das Unternehmen eine endgültige Vereinbarung unterzeichnet, Intermolecular über eine Tochtergesellschaft im Rahmen einer Barübernahme für 1,20 USD je Aktie zu übernehmen. Die Transaktion entspricht einem Eigenkapitalwert von ungefähr 62 Mio. USD.

Intermolecular verfügt über anwendungsspezifische Materialexpertise und Plattformen für beschleunigtes Lernen und Experimentieren mit einer leistungsstarken Analyseinfrastruktur, die das Geschäfts- und Technologieportfolio von Merck ergänzen. Die Herstellungs- und Testkapazitäten von Intermolecular ermöglichen es, Materialkombinationen unmittelbar im spezifischen Anwendungsumfeld zu testen. Verglichen mit konventionellen Methoden bedeutet dies einen enormen Zeitgewinn im Entwicklungsprozess, wesentlich schnellere Lernzyklen sowie Erkenntnisse über neuartige Materialkombinationen.

Kunden erhalten damit eine einzigartige Serviceleistung.

Merck hat außerdem einen weiteren bedeutenden Meilenstein im Rahmen seines strategischen Transformationsprogramms „Bright Future“ erreicht. Am 16. September 2019 erhielten Versum Materials und Merck eine Mitteilung des amerikanischen CFIUS-Ausschusses (Committee on Foreign Investment in the United States), wonach dessen Überprüfung der geplanten Übernahme von Versum durch Merck abgeschlossen ist und der Ausschuss zu dem Ergebnis kam, dass im Zusammenhang mit der Transaktion keine ungelösten Bedenken der nationalen Sicherheit bestehen. Die Beteiligten arbeiten weiterhin daran, die Transaktion in der zweiten Jahreshälfte 2019 abzuschließen, vorbehaltlich der Genehmigung durch die Kartellbehörden in China sowie der Erfüllung anderer üblicher Vollzugsbedingungen. Am 12. April 2019 hatte Merck eine endgültige Vereinbarung zum Erwerb von Versum Materials für 53 USD je Aktie in bar unterzeichnet.

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