Merck und GIZ kooperieren im Lab of Tomorrow

Gemeinsame Geschäftsideen entwickeln und erfolgreiche Projekte auf die Beine stellen: Ein Versprechen, das die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH zusammen mit Merck gestern im Rahmen des lab of tomorrow besiegelte. Dazu unterzeichneten Christoph Beier von der GIZ und Kai Beckmann von Merck eine Absichtserklärung und vereinbarten eine Kooperation auf zwei Jahre.

Bereits zum dritten Mal fand vom 17. Bis 19. Mai 2016 das lab of tomorrow der GIZ statt – erstmalig in Partnerschaft mit Merck. Bei jedem dieser dreitägigen Workshops steht das Problem eines Entwicklungslandes im Fokus. Diesmal drehte sich alles um intelligente Logistiklösungen für einen besseren Zugang zu Medikamenten und Diagnostik in Kenia. Dazu erarbeiteten die rund 100 europäischen Unternehmer und Experten des ostafrikanischen Landes verschiedene Lösungen. Diese sind gleichzeitig profitable Geschäftsideen für die Unternehmer, die in die Entwicklung des Landes investieren wollen.

„Wir wollen gemeinsam die Innovationskraft in Afrika stärken“, sagte Christoph Beier, Vorstandsmitglied der GIZ, am Donnerstag in Darmstadt. „Dazu zählen auch die Durchführung weiterer lab of tomorrow zusammen mit Merck im Bereich Gesundheit. Ganz im Sinne der Sustainable Development Goals geht es bei dieser Kooperation darum, Expertise, Technologien und auch finanzielle Ressourcen zu teilen und so einen Beitrag zu leisten, die Gesundheitsversorgung in Afrika zu verbessern. Partnerschaften wie diese sind daher für uns enorm wichtig.“

Auch Kai Beckmann, Mitglied der Geschäftsleitung von Merck und Chief Administration Officer, freut sich über die Kooperation und sagte: „Unser gemeinsames Ziel ist es, mit deutschen und lokalen Partnern an der Entwicklung und Implementierung digitaler Modelle in Afrika zu arbeiten. Wir wollen damit unter anderem erreichen, dass Patienten, Ärzte, medizinische Fachkräfte und Wissenschaftler besser verknüpft und besser mit relevanten Inhalten versorgt sind.“

Günter Nooke, Afrikabeauftragter des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und persönlicher Afrikabeauftragter der Bundeskanzlerin, sagte zum Abschluss der drei Tage in Darmstadt: „Mit unserer strategischen Partnerschaft für ein digitales Afrika wollen wir deutsche und europäische Unternehmen mit der deutschen Entwicklungspolitik zusammenbringen.

Es gibt große Schnittmengen bei den Interessen von uns, den der Unternehmen und der unserer Partnerländer. Gemeinsam kommen wir zu besseren und nachhaltigeren Ergebnissen.“

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