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Merck und Pfizer: Phase-III-Studie mit Avelumab verfehlte Ziel

29.11.2017 -

Merck und Pfizer haben heute bekannt gegeben, dass die Phase-III-Studie Javelin Gastric 300 ihren primären Endpunkt des verbesserten Gesamtüberlebens (OS) mit Avelumab als Monotherapie im Vergleich zu Chemotherapie nach Wahl des Arztes nicht erreicht hat. Gegenstand der Studie war die Drittlinienbehandlung von Patienten mit inoperablem, rezidivierendem oder metastasiertem Adenokarzinom des Magens oder des gastroösophagealen Übergangs (GEJ), bei denen die Krankheit nach zwei vorausgegangenen Therapieschemata fortgeschritten war – unabhängig von einer Expression des programmierten Zelltod-Liganden 1 (PD-L1). Das Sicherheitsprofil von Avelumab deckte sich mit dem, das im gesamten klinischen Entwicklungsprogramm von Javelin beobachtet wurde.

„Magenkrebs im Drittlinien-Setting ist eine besonders schwer therapierbare und heterogene Erkrankung. Außerdem handelte es sich hierbei um die erste Studie, die einen Checkpoint-Inhibitor mit einem aktiven Kontrollarm mit Chemotherapie anstelle von Placebo bei einer globalen Patientenpopulation verglichen hat“, sagte Luciano Rossetti, Executive Vice President und globaler Leiter der Forschung und Entwicklung im Biopharmageschäft von Merck. „Die Studiendaten werden wichtige Informationen für Ärzte liefern, die dieses Erkrankungsendstadium behandeln. Wir bleiben unserem laufenden Entwicklungsprogramm zu Magenkrebs mit Avelumab verpflichtet. Hierzu zählt auch die Erstlinienstudie Javelin Gastric 100 mit Switch-Erhaltungstherapie.”

„Magenkrebs gehört zu den häufigsten krebsbedingten Todesursachen weltweit. Bei dieser Erkrankung herrscht dringender medizinischer Bedarf und die Ergebnisse liefern wichtige Erkenntnisse für unsere weitere Erforschung der Rolle von Avelumab bei der Behandlung von Magenkrebs“, sagte Dr. Chris Boshoff, Senior Vice President und Leiter Immuno-Oncology, Early Development and Translational Oncology in der globalen Produktentwicklung von Pfizer. „Mit den 2017 erhaltenen Zulassungen für zwei Krebsindikationen haben unsere Unternehmen dieses Jahr riesige Fortschritte mit Avelumab zugunsten der Patienten erzielt. Wir sind zuversichtlich, dass unser umfassendes klinisches Entwicklungsprogramm mit Mono- wie auch Kombinationstherapie zu einem breiten Spektrum an unterschiedlichen Krebsarten auch weiterhin neue potenzielle Behandlungsoptionen für Patienten liefern wird.”

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