Neues aus dem VAA

VAA wählt neuen Vorstand

  • Der neu gewählte Vorstand des VAA: Rainer Nachtrab, Dr. Roland Leroux, Dr. Daniele Bruns, Dr. Wolfram Uzick, Dr. Thomas Fischer, Dr. Martin Bewersdorf, und Dr. Frédéric Donié (von links). Foto: VAA – LeuschnerDer neu gewählte Vorstand des VAA: Rainer Nachtrab, Dr. Roland Leroux, Dr. Daniele Bruns, Dr. Wolfram Uzick, Dr. Thomas Fischer, Dr. Martin Bewersdorf, und Dr. Frédéric Donié (von links). Foto: VAA – Leuschner

Auf ihrer Tagung am 10. Mai 2014 in Seeheim-Jugenheim haben die Delegierten des VAA einen neuen Verbandsvorstand gewählt. Dabei wurden sechs Vorstandsmitglieder in ihren Ämtern bestätigt. Eine Kandidatin rückte in das Gremium ein.

Als 1. Vorsitzender des VAA wiedergewählt wurde Dr. Thomas Fischer. Neu in den Verbandsvorstand wählten die rund 200 Delegierten Dr. Daniele Bruns. Der 2. VAA-Vorsitzende Rainer Nachtrab, Dr. Wolfram Uzick, Dr. Frédèric Donié, Dr. Roland Leroux und der zum neuen VAA-Schatzmeister ernannte Dr. Martin Bewersdorf setzen ihre Arbeit im VAA-Vorstand fort.

„Alle Positionen des neuen Vorstandes sind mit kompetenten und hochqualifizierten Kandidaten besetzt", so Fischer. Als zentrale Themenfelder für die nächste Wahlperiode stellte der hauptberuflich als Senior Project Manager Technical Services für die Bayer MaterialScience AG tätige VAA-Vorsitzende die Energiewende, den demografischen Wandel sowie die Beziehungen zu den Sozialpartnern in der Chemie heraus: „Auch in Zukunft wird sich unser Verband als Stimme der hochqualifizierten Fach- und Führungskräfte in der Chemie aktiv ins politische und gesellschaftliche Geschehen einmischen." Fischer zufolge stärke ein selbstbewusster VAA die Mitbestimmung und wirke sich zum Wohle der Belegschaften vor Ort, der Unternehmen und damit der gesamten Branche aus.

Der gelernte Chemieingenieur Fischer ist Vorsitzender des Konzernsprecherausschusses sowie Mitglied des Aufsichtsrates der Bayer AG. Der 2. VAA-Vorsitzende Nachtrab ist Director Group Engineering bei der BASF SE und Vorsitzender des Konzernsprecherausschusses der BASF. Die Leiterin Sicherheit und Umwelt bei der Merck KGaA Bruns ist gleichzeitig stellvertretende Sprecherausschussvorsitzende. Der Managementbeauftragte im Servicebereich Process Technology & Engineering bei der Evonik Industries AG Bewersdorf ist außerdem Stellvertretender Vorsitzender des Evonik-Gesamtsprecherausschusses.

Uzick ist als Global Marketing Manager bei der Chemtura Organometallics GmbH tätig. Donié ist freigestelltes Betriebsratsmitglied und Mitglied des Aufsichtsrats bei der Roche Diagnostics GmbH. Der Leiter Sicherheit, Gesundheit und Umwelt bei der SCHOTT AG Leroux ist zugleich Vorsitzender des SCHOTT-Konzernsprecherausschusses und Präsident des Europäischen Führungskräfteverbandes Chemie FECCIA.

Neben der Vorstandswahl gehörte zu den Aufgaben der diesjährigen Delegiertentagung auch die Festlegung der zentralen Themenfelder der künftigen Verbandspolitik. Zur wirksameren Durchsetzung der Interessen des Verbandes und der Chemiebranche beschlossen die Vertreter der Werks- und Landesgruppen insgesamt sechs politische Anträge. So forderten die VAA-Delegierten die Politik unter anderem auf, die Position der deutschen Industrie im sich verschärfenden globalen Wettbewerb durch eine spürbare Verbesserung der industriepolitischen Rahmenbedingungen zu stärken und so die dauerhafte Attraktivität des Industriestandortes Deutschland zu sichern. In einem weiteren Beschluss appelliert das oberste Verbandsorgan an die Bundesregierung, bei der Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) einen vollständigen Bestandsschutz für industrielle Eigenstromerzeugungsanlagen im Rahmen der Erneuerung, Erweiterung und Ersetzung von Altanlagen zu garantieren.

Auch mit der sogenannten Kalten Progression befassten sich die Delegierten. Hier tritt der VAA für eine Ausgestaltung der steuerlichen und sozialpolitischen Rahmenbedingungen ein, die das verfügbare, inflationsbereinigte Nettoeinkommen nicht durch die kalte Progression schmälern. Weitere Beschlüssen wurden durch die Delegiertentagung im Hinblick auf die Tarifeinheit, die Nutzung von Teilzeitmöglichkeiten und die Beschäftigungsfähigkeit akademisch gebildeter Arbeitnehmer gefasst.

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