ÖBB und Quehenberger fusionieren Stückgutgeschäft

Der Aufsichtsrat der ÖBB-Holding hat am 24.05.2016 grünes Licht für die Fusion der Stückgutbereiche der European Contract Logistics – Austria (ECL), eine 100% Tochter der ÖBB-Holding, und der Quehenberger Logistics gegeben.

In einer mehrmonatigen Analyse- und Bewertungsphase wurde Quehenberger Logistics als starker nationaler Partner mit hohem Synergiepotenzial identifiziert, um den Herausforderungen des zunehmenden Wettbewerbsdrucks im Stückgutbereich zu begegnen. Quehenberger Logistics bringt ihren Teilbetrieb Stückgut in die ECL ein. Dafür tritt die ÖBB-Holding 40% der Anteile an Quehenberger Logistics ab. Konkret werden zehn Quehenberger Standorte mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, das langjährige Markt-Know-how, die Ausstattung und die IT- Systeme in die ECL eingebracht.

Die Netzwerke und Kompetenzen im Stückgutsektor beider Partner sollen gebündelt und konsolidiert werden, um durch die zu erwartenden Synergien trotz steigender Herausforderungen in einem hochkompetitiven Marktumfeld erfolgreich und stabil zu agieren. Das Unternehmen wird seinen Fokus auf das Stückgutgeschäft und die Lagerlogistik legen. Ziel ist es, für nationale und internationale Stückgutkunden der bevorzugte Dienstleister bei standardisierten und auch innovativen Produkten zu werden. Das Unternehmen wird maßgeschneiderte Lösungen für alle Branchen bieten, u. a. auch für die Pharmabranche.

Die beiden Partner werden die Verträge Anfang Juni unterzeichnen, die kartellrechtliche Prüfung startet sofort nach Vertragsunterzeichnung. Nach Vorliegen der kartellrechtlichen Genehmigung wird das Unternehmen seinen neuen Namen erhalten und der operative Start vorbereitet, der mit Jahresbeginn 2017 geplant ist. Beide Partner werden jeweils einen Geschäftsführer stellen.

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