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Oxea startet mit Halal-zertifizierter Pelargonsäure

29.09.2017 -

Oxea hat für seine Carbonsäuren-Produktlinie am Produktionsstandort in Bay City, Texas, USA die Halal-Zertifizierung erhalten. Im September 2017 begann das Unternehmen mit der Auslieferung großer Mengen seines neuen Produktes „Pelargonsäure Halal". Oxea hält sich an strenge Richtlinien, um sicherzustellen, dass Rohstoffe, Herstellungsverfahren, Handhabung und Logistik entlang der gesamten Wertschöpfungskette den religiösen Anforderungen des Islam entsprechen. Die Produktionsanlage und das Logistikterminal wurden von der Islamic Services of America (ISA) ohne Beanstandung auditiert und zertifiziert. Oxea's Pelargonsäure, auch bekannt als n-Nonansäure, ist eine wirtschaftliche industrielle Alternative zu den nativen Fettsäuren Caprylsäure (C8) und Caprinsäure (C10). Sie dient unter anderem als Zwischenprodukt bei der Herstellung von hochleistungsfähigen synthetischen Schmierstoffestern.

„Mit unserer neuen Pelargonsäure Halal werden wir dem wachsenden Bedarf unserer islamischen Kunden nach Halal-zertifizierten Alternativen zu C8/C10-Fettsäuren gerecht. Durch unsere Initiative erleichtern wir ihnen die Zertifizierung ihrer eigenen Herstellungsprozesse. Das ist wichtig, denn das Konzept von Halal ("rein") gilt nicht nur für die von Muslimen konsumierten Lebensmittel, sondern für den gesamten Produktionsprozess - bis hin zu Zulieferern und Komponenten, die auch nur entfernt damit in Verbindung stehen", sagte Dr. Christoph Balzarek, Commercial Business Director Carboxylic Acids bei Oxea. „Als einer der weltweit größten Hersteller von synthetischen Carbonsäuren können wir flexibel auf die religiösen Bedürfnisse unserer Kunden reagieren und unterstützen so die Unternehmen in ihrem Wachstum", fügte er hinzu.

Die Halal-Zertifizierung ist ein komplexer Prozess. Deshalb bedanke ich mich bei allen Oxea-Mitarbeitern für ihr Engagement, um diese Zertifizierung möglich zu machen", sagte Dr. Günther Becker, Director of Product Stewardship and Quality Management. „Dank der effizienten Zusammenarbeit zwischen unseren engagierten, funktionsübergreifenden Teams aus Qualitätsmanagement, Produktion, Supply Chain und Logistik haben wir innerhalb kürzester Zeit die neuen Verfahren reibungslos und erfolgreich in das bestehende Qualitätsmanagementsystem von Oxea integriert. Für die Zertifizierung haben wir ein HACCP-System („Hazard Analysis Critical Control Points“, Gefahrenanalyse kritischer Lenkungspunkte) eingeführt, wie wir es auch für eine Lebensmittelzulassung benötigt hätten. Wir haben alle damit verbundenen Prozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette überprüft und unser Veränderungsmanagement angepasst. Denn schon kleinste Details können dazu führen, dass der Prozess nicht mehr zertifizierbar ist, etwa durch den Gebrauch von Alkohol oder falschem Wasser bei Reinigungsvorgängen. Das Halal-Zertifikat zeigt, wie robust die Produktions-, Qualitätskontroll- und Managementprozesse von Oxea sind. Wir können unseren Kunden gegenüber nachweisen, dass unsere Produkte die richtige Qualität für ihre Anwendungen haben, und zwar in formal zertifizierter Weise", so sein Fazit.