Pneumatische Schüttgutförderung in der Praxis

Pneumatische Schüttgutförderung in der Praxis: Ein eintägiges Seminar im Haus der Technik, Essen, am 27. September 2005 bietet einen besonderen, praxisnahen Einblick in den Einsatz von pneumatischen Förderanlagen in den Bereichen Chemie, Pharma, Lebensmittel und der allgemeinen Verfahrenstechnik mit Beispielen aus dem Anlagenbau. Dabei wird sowohl der vorteilhafte Einsatz der Vakuum- und Saugförderung als auch der Druckförderung behandelt, sowie deren Vorzüge gegenüber mechanischen Förderern erläutert. Ausgehend von der Kleinmengen-Förderung (z.B. Probenentnahme) über die Fass-, Sack- oder Big-Bag-Entleerung bis hin zum Transport von großen Mengen (z.B. Silobeschickungen) finden alle Leistungsbereiche der pneumatischen Förderung Berücksichtigung. Neben der Förderung von relativ einfachen Schüttgütern steht insbesondere der Transport von Pulvern, Pigmenten, Stäuben und anderen, als schwierig bekannten Schüttgütern im Mittelpunkt. Lösungen für feuchte, brückenbildende, empfindliche, explosionsgefährdete Feststoffe werden anhand von vielen Beispielen aufgezeigt. Zusätzliche Aufnahme fand der Themenbereich „Fließeigenschaften von Schüttgütern“, da dieser direkt die pneumatische Förderbarkeit von Schüttgütern beeinflusst. Ebenfalls neu ist die Integration praxisgerechter Lösungen zur Prozessautomation, die sich insbesondere mit der Auswahl geeigneter Füllstandmessung und -überwachung befasst. Konsequenzen, die sich aus den Richtlinien 94/9/EG und 99/92/EG „ATEX“ ergeben, werden erläutert. Speziell das Einfördern von explosionsfähigen Pulvern in die Gas-EX-Zonen 0 und 1 findet gesonderte Betrachtung (Reaktor- und Rührkesselbeschickung). Die praktische Vorführung einer kleinen VR-Vakuumförderanlage rundet den Seminartag ab.

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