Polymer-Gruppe: Brand zerstört Lagerhalle in Bad Sobernheim

Keine Verletzten, keine Gefährdung von Bevölkerung und Umwelt, Produktionsanlagen nicht betroffen

Am Donnerstag, den 20. Juni 2019 ist gegen 8 Uhr morgens auf dem Werksgelände der Polymer-Gruppe in Bad Sobernheim ein Feuer ausgebrochen. Betroffen war eine überwiegend zur Aufbewahrung von Packmitteln genutzte Lagerhalle, die durch den Brand vollständig zerstört wurde. Es gab keine Verletzten.

Durch den Einsatz von über 200 Feuerwehrleuten aus den umliegenden Wehren konnte ein Übergreifen auf angrenzende Hallen und Werksteile des Kunststoff-Compoundeurs verhindert werden.

Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde die Bevölkerung zunächst aufgerufen Fenster und Türen geschlossen zu halten. Letztlich bestand jedoch keine Gesundheitsgefährdung und keine Gefahr für die Umwelt. Entsprechende Ergebnisse der Schadstoffmessungen wurden vom Gefahrstoffzug der Feuerwehr um 11 Uhr veröffentlicht.

Produktionsanlagen sowie Materialbestände wurden durch den Brand nicht in Mitleidenschaft gezogen. Daher erwartet die Unternehmensgruppe keine Einschränkungen ihrer Produktions- bzw. Lieferfähigkeit. Zur Brandursache und zur Schadenshöhe ist bisher noch nichts bekannt. Die Ermittlungen wurden aufgenommen.

Die Polymer-Gruppe mit Sitz in Bad Sobernheim entstand aus der 1973 gegründeten Polymer-Chemie, einem konzernunabhängigen Familienunternehmen, das Kunststoffe compoundiert, veredelt und modifiziert. Heute umfasst die Gruppe sechs Compoundier-Unternehmen – Polymer-Chemie, Polymer-Chemie Rus, Polyblend, Sun Alloys Europe, TechnoCompound und PolyMIM – und beschäftigt knapp 600 Mitarbeiter.

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