Qatargas und BASF entwickeln Gasaufbereitungstechnologie für LNG-Anlagen

Qatargas hat im Auftrag von Qatar Petroleum mit BASF eine Technologielizenzvereinbarung über die Erweiterung des North Field in Katar geschlossen. Gemäß dieser Vereinbarung stellt BASF zwei Technologien bereit, eine für die Gastrennung und eine für die Gasaufbereitung. Die unter den Marken OASE und Flexsorb vertriebenen Technologien kommen in vier neuen Gasverflüssigungsanlagen (LNG-Anlagen) in Katar zum Einsatz. Gastrennung und -aufbereitung sind zentrale Schritte in der Produktion von Flüssigerdgas (LNG). Dabei werden Verunreinigungen wie Kohlenstoffdioxid (CO2) und Schwefelwasserstoff (H2S) aus dem Erdgas entfernt, um so den nachfolgenden Verflüssigungsschritt zu ermöglichen.

„Wir sind stolz darauf, dass wir Qatargas mit unseren Technologien dabei unterstützen können, die gesetzten Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. In den kommenden Jahren werden wir sehr eng mit Qatargas zusammenarbeiten, um bestmögliche Ergebnisse zu erzielen“, so Andreas Northemann, Vice President des BASF-Gaswäschegeschäfts.

Das Erweiterungsprojekt des North Field in Katar umfasst insgesamt vier neue LNG-Großanlagen. Mit einer Fläche von mehr als 6.000 km2 ist das North Field vor der nordöstlichen Küste der Halbinsel Katar etwa halb so groß wie die Landfläche des Emirats.

Flüssigerdgas bzw. LNG (Liquefied Natural Gas) ist durch Abkühlung verflüssigtes Erdgas. In dieser Form hat das Gas ein weitaus geringeres Volumen, so dass es sich einfacher transportieren und lagern lässt. Als sauberer Kraftstoff zur Energie- und Stromerzeugung wird LNG weltweit immer stärker nachgefragt. Aufgrund der rückstandsfreien Verbrennung gilt LNG als nachhaltiger und umweltfreundlicher fossiler Brennstoff, da die Emissionen an Treibhausgasen und Schadstoffen weitaus geringer sind als bei anderen flüssigen und festen Brennstoffen.

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