Roche meldet positive Daten zu Actemra

Roche Holding hat positive Studiendaten zum Medikament Actemra bekannt gegeben. Bei Patienten mit rheumatoider Arthritis (RA) sei es unter einer Langzeittherapie mit Actemra plus Methotrexat zu 81 % weniger Gelenkschäden gekommen als bei alleiniger Anwendung von Methotrexat, der aktuellen Standardtherapie, teilte Roche mit und verwies dabei auf Zweijahresdaten aus der LITHE-Studie. Für die Patienten bedeutet dies eine erhebliche Verminderung der Gelenkschäden, so Roche. Die Studie werde nun auf der wissenschaftlichen Jahrestagung des American College of Rheumatology (ACR) vorgestellt. Die Roche-Tochter Chugai Pharmaceuticak hat bei der japanischen Gesundheitsbehörde unterdessen eine Indikationserweiterung für das Krebsmedikament Avastin (Bevacizumab) zur Therapie von Brustkrebs beantragt. Es basiere auf den Ergebnissen von Phase-III-Tests an Patientinnen mit zuvor unbehandeltem oder wiederkehrendem Brustkrebs. Dabei hätten mit Avastin und Chemotherapie behandelte Patientinnen eine deutliche Verlängerung der Überlebenszeit ohne weiteres Fortschreiten der Krankheit verzeichnet. In Europa ist Avastin bereits seit 2007 und in den USA seit 2008 für die Indikation Brustkrebs zugelassen.

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