Röchling erweitert Standort in Vadodara

Neues Gebäude erweitert Produktionsmöglichkeiten und steigert die Kapazität

  • Mit dem 5.000 Quadratmeter großen Neubau (rechts im Bild) bringt Röchling seine Produktion und Lagerverfügbarkeit in Indien nach vorne. Foto: Röchling GruppeMit dem 5.000 Quadratmeter großen Neubau (rechts im Bild) bringt Röchling seine Produktion und Lagerverfügbarkeit in Indien nach vorne. Foto: Röchling Gruppe

Die Roechling Engineering Plastics hat am Standort in Vadodara, Indien, am 7. März 2019 ihr zweites Produktionsgebäude eingeweiht. Mit dem Neubau bringt Röchling seine Produktion und Lagerverfügbarkeit im sehr wettbewerbsintensiven Kunststoffmarkt in Indien in eine führende Position.

Mit der Investition von rund 2,5 Mio. EUR stärkt die internationale Röchling-Gruppe den Standort in Vadodara und vertraut in die zukünftige Entwicklung der indischen Tochtergesellschaft. Im Beisein wichtiger Geschäftspartner durchschnitt Franz Lübbers, Vorstandsmitglied der Röchling-Gruppe und verantwortlich für den Unternehmensbereich Industrial, das Band gemeinsam mit Manoj Kumar, Geschäftsführer Roechling Engineering Plastics India. Sie eröffneten den Neubau feierlich gemeinsam mit Joachim Brunswicker, Vorstandsmitglied der Röchling-Gruppe und Kaufmännischer Geschäftsführer der Unternehmensbereiche Industrial und Medical, Jürgen Morhard, Generalkonsul der Bundesrepublik Deutschland in Mumbai, und Bernhard Steinrücke, Geschäftsführer der Deutsch-Indischen Handelskammer.

Franz Lübbers erklärte in seiner Rede: „Die Erweiterung ist ein Bekenntnis für das langfristige Engagement von Röchling für den indischen Markt. Wir haben großes Vertrauen in das zukünftige Wachstum. Mein großer Dank geht an Manoj Kumar und sein Team für ihren Einsatz und die starke Entwicklung in den vergangenen Jahren.“

Manoj Kumar hob hervor: „Ich freue mich sehr über das Vertrauen der Röchling-Gruppe in den indischen Markt und besonders in unser Team. Das Investment, unser Wachstum und unser Erfolg sind symbolisch für die vier Säulen des Wirtschaftsprogrammes “Make in India” von Premierminister Narendra Modi: Neue Prozesse, neue Infrastruktur, neue Industrien und neue Denkweisen.”

Jürgen Morhard erinnerte in seiner Rede an den Beitrag des Unternehmens zur industriellen Entwicklung in Deutschland. Wie das Taj Mahal in Indien, ist das ehemalige Stahlwerk der Röchling Familie, die Völklinger Hütte in Völklingen, Deutschland, heute ein Unesco-Weltkulturerbe. „Ein Unternehmen mit einer so reichen Geschichte kann auch die Zukunft prägen.“

Bernhard Steinrücke ging auf die Entwicklung ein, die das Unternehmen in Indien in den fünf Jahren seit der Eröffnung des ersten Produktionsgebäudes in Vadodara im Jahr 2014 unternommen hat.

Vadodara sei in Indien schnell zu einem wichtigen Knotenpunkt für Unternehmen aus Deutschland geworden.

Im neuen Gebäude stellt man im Extrusionsverfahren 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche, Platten aus dem Markenwerkstoff Polystone P (Polypropylen) mit einer Breite von bis zu 2.500 mm und mit Längen und Dicken nach Kundenwunsch her. Die neuen Kalanderanlagen ermöglichen außergewöhnlich hohe Maßtoleranzen und glatte Oberflächen, die typischerweise in der chemischen Industrie gefragt sind – beispielsweise für den Bau chemischer Behälter und Anlagen, die Wasseraufbereitung, Stahlbeizanlagen und Galvanisierungsanlagen, aber auch Laborausstattungen.

Einsatz finden die Produkte in zahlreichen Industrien, wie beispielsweise Chemischer Behälter- und Anlagenbau, Energieerzeugung und -distribution, Maschinenbau, Schüttgutförderung, Erneuerbare Energien, Wasseraufbereitung, Orthopädie und Laborequipment.

Franz Lübbers kündigte in seiner Rede an, dass in naher Zukunft bereits weitere 5 Mio. EUR in neue Produktlinien und Kapazitätserweiterungen in Indien investiert werden sollen.

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