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Sanner investiert in ungarischen Standort

08.05.2012 -

Sanner investierte über 1 Mio. € in die Modernisierung und Optimierung der Produktionsanlagen und IT-Infrastruktur an seinem Standort in Budapest. Dank der Integration des Manufacturing Execution Systems GUARDUS (MES) und des kaufmännischen Systems von SAP lassen sich sämtliche Prozesse der Produktions-, der Instandhaltung und Wartung sowie des Qualitätsmanagements künftig noch besser steuern und überwachen. Dies sorgt nicht nur für einen reibungsloseren Produktionsablauf in Ungarn, sondern verbessert auch die Vernetzung mit dem Hauptsitz in Bensheim.

Die neue IT-Struktur garantiert die lückenlose Rückverfolgbarkeit von Produkten und unterstützt zusätzlich ein zentrales Reklamations- und Maßnahmenmanagement. „Bei uns gilt das Prinzip ‚Made in Germany' - und zwar an allen Standorten", erklärt Holger Frank, CEO bei Sanner, die Qualitätsstrategie des Unternehmens. „Um diese Anforderungen einzuhalten, investieren wir kontinuierlich in unsere Standorte." Um die europäische Kundenbetreuung weiter zu verbessern, zentralisierte Sanner schon 2010 den Vertrieb. Seitdem wird der gesamte europäische Vertrieb in Bensheim gebündelt und die Kunden werden von einem mehrsprachigen Expertenteam betreut. Diese Neuorganisation hat bereits zu einer besseren Kundenansprache und -service sowie höheren Flexibilität geführt.

Montagelastige Produktion im Fokus

Als Contract-Manufacturing-Standort ist Sanner Ungarn vor allem für Kunden interessant, die Projekte mit mittleren Losgrößen abwickeln wollen und deren Waren in der Produktion manuelle Montageschritte erfordern. „In Ungarn haben wir uns auf die montagelastige Fertigungsweise spezialisiert, Das unterscheidet uns klar vom Wettbewerb", erläutert Holger Frank. Zurzeit wird in Ungarn beispielsweise ein Wasserfilter mit 16 Einzelkomponenten gefertigt. Das erfordert ein gut eingespieltes Team mit hoher Expertise.