Sartorius geht robust ins Geschäftsjahr 2019

Sparte Bioprocess Solutions expandiert dynamisch, robuste Entwicklung der Laborsparte

Sartorius ist mit deutlich zweistelligem Wachstum bei Auftragseingang, Umsatz und Ertrag in das Geschäftsjahr 2019 gestartet. So erhöhte sich der Konzernumsatz im ersten Quartal währungsbereinigt um 16,8% auf 435,7 Mio. EUR (nominal 19,4%), der Auftragseingang stieg um 16,6% auf 482,8 Mio. EUR (nominal 19,3%).

Beim operativen Gewinn legte Sartorius um 28,7% auf 114,0 Mio. EUR zu. Die entsprechende Marge lag für die ersten drei Monate 2019 bei 26,2% (VJ: 24,3%), wobei der Anstieg erwartungsgemäß um gut einen halben Prozentpunkt durch die Änderung einer Bilanzierungsregel positiv beeinflusst wurde. Der maßgebliche Konzernnettogewinn erhöhte sich um 30,8% auf 48,6 Mio. EUR; der Gewinn je Stammaktie belief sich auf 0,71 EUR (VJ: 0,54 EUR), der Gewinn je Vorzugsaktie auf 0,72 EUR (VJ: 0,55 EUR).

„Wir sind sehr zufrieden mit unseren Ergebnissen des ersten Quartals“, sagte Konzernchef Joachim Kreuzburg. „Bei Bioprocess Solutions haben die relativ moderate Vorjahresbasis, der hohe Auftragseingang im Schlussquartal 2018 sowie die noch nicht voll wirksame veränderte Aufstellung im Geschäft mit Zellkulturmedien zu den erwarteten, überdurchschnittlichen Wachstumsraten beigetragen, die sich im weiteren Jahresverlauf normalisieren dürften. Die Sparte Lab Products & Services entwickelte sich vor dem Hintergrund des insbesondere in Europa schwächeren konjunkturellen Umfelds robust und im Rahmen unserer Erwartungen. Auf Basis der Ergebnisse der ersten drei Monate bestätigen wir unsere Gesamtjahresziele.“

Zentrale Bilanz- und Finanzkennziffern
Der Konzern ist bilanziell und finanziell weiter sehr solide aufgestellt, auch wenn die Eigenkapitalquote vorrangig durch die Änderung einer Bilanzierungsregel im Vergleich zum Jahresende 2018 leicht auf 36,8% zurückging (31.12.2018: 38,5%). Der dynamische Verschuldungsgrad betrug 2,2 (31.12.2018: 2,4). Die Investitionsquote lag nach den ersten drei Monaten erwartungsgemäß bei 12,9% und dürfte im weiteren Jahresverlauf nach Abschluss mehrerer größerer Expansionsprojekte sinken (VJ-Quartal: 10,3%)5).

Prognose für das Gesamtjahr bestätigt
Auf Basis der Resultate des ersten Quartals bestätigt Sartorius die Prognose für das Gesamtjahr 2019.

So soll sich der Konzernumsatz um etwa 7% bis 11% erhöhen. Die Prognose berücksichtigt die Veränderungen in der vertrieblichen Zusammenarbeit mit dem Lonza-Konzern im Bereich Zellkulturmedien, ohne die das Umsatzwachstum um voraussichtlich rund 2 Prozentpunkte höher ausfallen würde. Bei der Profitabilität rechnet die Unternehmensleitung mit einem Anstieg der underlying EBITDA-Marge auf etwas über 27,0% gegenüber dem Vorjahreswert von 25,9%, wobei die operative Steigerung etwa einen halben Prozentpunkt betragen sollte und der übrige Anstieg aus der Änderung einer Bilanzierungsregel resultieren wird2). Die auf den Umsatz bezogene Investitionsquote wird mit rund 12% unterhalb des Wertes von 2018 erwartet (2018: 15,2%)5).

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