Sartorius steigert 2018 Umsatz und Ertrag

Weiteres profitables Wachstum für 2019 geplant

Sartorius hat seinen Wachstumskurs 2018 in beiden Sparten und allen Regionen fortgesetzt und damit seine zum Halbjahr deutlich angehobene Prognose erreicht. Nach vorläufigen Zahlen stieg der Konzernumsatz auf Basis konstanter Wechselkurse um 13,2% auf 1.566,0 Mio. EUR (nominal +11,5%). Der nicht-organische Anteil am Umsatzanstieg lag bei rund einem Prozentpunkt. Der Auftragseingang erhöhte sich wechselkursbereinigt um 12,5% auf 1.662,5 Mio. EUR.

„Sartorius hat 2018 mit einer dynamischen Entwicklung seine operative Stärke erneut unter Beweis gestellt. Wir haben unsere anspruchsvollen, Mitte letzten Jahres nochmals erhöhten Umsatz- und Ergebnisziele erreicht und unsere gute internationale Marktstellung weiter ausgebaut“, sagte Vorstandsvorsitzender Joachim Kreuzburg. „Für 2019 sind wir – trotz schwächerer Konjunkturdaten und einiger weltwirtschaftlicher Risiken – optimistisch und planen, unseren profitablen Wachstumskurs fortzusetzen.“

Das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisation konnte überproportional um 14,7% auf 405,0 Mio. EUR gesteigert werden. Die entsprechende Marge erhöhte sich um 0,8 Prozentpunkte auf 25,9%. Der maßgebliche Konzernnettogewinn stieg deutlich um 21,9% auf 175,6 Mio. EUR nach 144,0 Mio. EUR im Vorjahr. Hieraus ergibt sich ein Gewinn je Stammaktie von 2,56 EUR (Vorjahr: 2,10 EUR) bzw. von 2,57 EUR je Vorzugsaktie (Vorjahr: 2,11 EUR).

In der regionalen Betrachtung zeigte Amerika nach einer moderaten Vorjahresentwicklung die höchste Dynamik. Hier steigerte Sartorius seinen Umsatz um 16,6% auf 520,1 Mio. EUR. Die Region Asien | Pazifik erzielte im Vergleich zum bereits sehr starken Vorjahr ein Plus von 15,5% auf 388,2 Mio. EUR. In der Region EMEA (Europa | Naher Osten | Afrika) erhöhte sich der Umsatz um 9,4% auf 657,7 Mio. EUR.

Weiteres profitables Wachstum für 2019 geplant
Sartorius geht davon aus, auch im Jahr 2019 profitabel zu wachsen. So soll sich der Konzernumsatz um etwa 7% bis 11% erhöhen. Die Prognose berücksichtigt die Veränderungen in der vertrieblichen Zusammenarbeit mit dem Lonza-Konzern im Bereich Zellkulturmedien, ohne die das Umsatzwachstum um voraussichtlich rund 2 Prozentpunkte höher ausfallen würde.

Bei der Profitabilität rechnet die Unternehmensleitung mit einem Anstieg der underlying EBITDA-Marge auf etwas über 27,0% gegenüber dem Vorjahreswert von 25,9%, wobei die operative Steigerung etwa einen halben Prozentpunkt betragen sollte und der übrige Anstieg aus einer Änderung der Bilanzierungsregeln resultieren wird. Die auf den Umsatz bezogene Investitionsquote wird mit rund 12% unter dem Wert von 2018 erwartet (2018: 15,2%).

Für die Sparte Bioprocess Solutions rechnet die Unternehmensleitung mit einer Fortsetzung des dynamischen Wachstums. Gegenüber einer hohen Vorjahresbasis wird ein Umsatzanstieg von etwa 8% bis 12% erwartet (ohne die Modifikation der Lonza-Kooperation etwa plus 11% bis 15%). Bei der underlying EBITDA-Marge geht das Management von einem Anstieg auf etwas mehr als 29,5% im Vergleich zum Vorjahreswert von 28,6% aus. Dabei sollte der operative Anteil der Steigerung etwa einen halben Prozentpunkt betragen.

Die Sparte Lab Products & Services ist teilweise von der konjunkturellen Entwicklung abhängig. Eine Reihe von Indikatoren deutet derzeit auf eine Verlangsamung der Wirtschaftsentwicklung in wichtigen Wirtschaftsregionen hin. Vor diesem Hintergrund prognostiziert das Management einen Umsatzanstieg von etwa 5% bis 9% und eine Erhöhung der underlying EBITDA-Marge auf etwas über 20,0% (Vorjahr: 18,5%), wobei der operative Anstieg etwa einen halben Prozentpunkt ausmachen sollte.

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