Sartorius wächst zweistellig

Prognose für das Gesamtjahr 2016 bestätigt

Sartorius hat die ersten neun Monate 2016 mit deutlich zweistelligen Wachstumsraten bei Umsatz und Gewinn abgeschlossen.

„Beide Sparten wachsen weiterhin schneller als die jeweiligen Märkte“, so die positive Bilanz von Konzernchef Dr. Joachim Kreuzburg nach neun Monaten. „Gegenüber dem Vorjahreszeitraum konnten wir unseren Umsatz um 18% und den Gewinn sogar um ein Viertel erhöhen“. Auch für das Schlussquartal rechnet Kreuzburg mit einer guten Geschäftsentwicklung und bestätigte die Gesamtjahresprognose, die eine Steigerung des Umsatzes um 15% bis 18% und eine operative Marge von rund 25% vorsieht. Mit Blick auf die drei im Juni bzw. Juli akquirierten Start-up-Unternehmen sagte er: „Die Integration unserer jüngsten Zukäufe verläuft nach Plan. Die Kombination dieser jungen, sehr innovativen Technologien mit unserer internationalen Präsenz und Vertriebsstärke eröffnet vielversprechende, zusätzliche Wachstumspotenziale.“

Geschäftsentwicklung Konzern
In den ersten neun Monaten 2016 steigerte Sartorius seinen Umsatz wechselkursbereinigt um 17,9% auf 965,1 Mio. EUR nach 830,3 Mio. EUR im Vorjahreszeitraum (nominal 16,2%). Alle Regionen trugen mit deutlich zweistelligen Wachstumsraten zur dynamischen Geschäftsentwicklung bei. Der Umsatz in der Region Asien/Pazifik erhöhte sich unter anderem aufgrund der Auslieferung einiger größerer Equipment-Aufträge um 21,3% auf 206,6 Mio. EUR. Auch die Regionen Amerika und EMEA erzielten gegenüber einer insbesondere im dritten Quartal starken Vorjahresbasis deutliche Zuwächse von 20,3% auf 331,4 Mio. EUR bzw. von 14,6% auf 427,1 Mio. EUR.

Der Gewinn stieg im Berichtszeitraum erneut überproportional zum Umsatz. So steigerte der Konzern seinen operativen Ertrag um 24,6% auf 241,4 Mio. EUR und die entsprechende Marge erreichte 25,0% nach 23,3% im Vorjahreszeitraum. Der maßgebliche Konzernnettogewinn erhöhte sich um 25,3% von 78,9 Mio. EUR auf 98,9 Mio. EUR; der Gewinn je Stammaktie betrug 1,44 EUR (Vorperiode 1,15 EUR4) bzw. je Vorzugsaktie 1,45 EUR (Vorperiode 1,16 EUR4).

Zentrale Bilanz- und Finanzkennziffern des Konzerns lagen auch nach den jüngsten Akquisitionen weiterhin auf einem sehr guten Niveau.

So belief sich die Eigenkapitalquote zum Ende des Berichtszeitraums auf 39,8% und der dynamische Verschuldungsgrad auf 1,6 (44,9% bzw. 1,3 zum 31.12.2015). Vor dem Hintergrund des starken organischen Wachstums investiert Sartorius derzeit überdurchschnittlich in den Ausbau seiner Kapazitäten. Die Investitionsquote lag nach neun Monaten bei 11,8%.

Vor dem Hintergrund der Geschäftsentwicklung nach neun Monaten bestätigt die Unternehmensleitung ihre Umsatz- und Ertragsprognose für das Gesamtjahr 2016: Auf Basis konstanter Wechselkurse soll der Konzernumsatz um etwa 15% bis 18% steigen und die operative Ertragsmarge im Vergleich zum Vorjahreswert von 23,6% auf etwa 25,0% zulegen. Aufgrund des deutlichen Ausbaus seiner Produktionskapazitäten plant Sartorius im laufenden Geschäftsjahr nunmehr mit Investitionen in Höhe von rund 11,5% des Umsatzes (bisherige Prognose rund 10%).
 

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