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Science4Life Venture Cup 2014 hat begonnen

13.09.2013 -

Beim Businessplan-Wettbewerb Science4Life Venture Cup setzen sich zahlreiche Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft setzen intensiv mit Ideen auseinander und stehen Teilnehmern mit Rat und Tat zur Seite. Am Donnerstag fand der offizielle Kick-off zur 16. Wettbewerbsrunde bei der Partnering Konferenz des Frankfurter Clusters Integrierte Bioindustrie (CIB) im Industriepark Höchst statt.

Die Gründerinitiative Science4Life ruft wieder Gründer mit Geschäftsideen aus den Bereichen Life Sciences oder Chemie auf, an der aktuellen Runde des Venture Cups teilzunehmen. Auf die Teilnehmer des Wettbewerbs warten, neben dem Experten-Feedback bei der Überprüfung und Weiterentwicklung ihrer Geschäftsideen, auch ein Preisgeld im Gesamtwert von 66.000 €. „Das Science4Life-Netzwerk wächst stetig und damit auch der Umfang und die Kompetenz dessen, was der Wettbewerb den Gründern zu bieten hat", betonte Dr. Karl-Heinz Baringhaus vom Hauptsponsor Sanofi. Jens Krüger vom hessischen Wirtschaftsministerium hob das gemeinsame Interesse der beiden Partner hervor, junge Gründer zu unterstützen. „Wir wollen etwas für die Gründer tun, denn sie stärken den starken Pharma- und Biotechstandort Deutschland mit ihren innovativen Ideen", sagte er.

Der Businessplan-Wettbewerb von Science4Life e.V., einer Initiative der Hessischen Landesregierung und des Gesundheitsunternehmens Sanofi, steht in diesem Jahr unter dem Motto Verantwortung für gesellschaftliche Herausforderungen übernehmen. „Von den guten Ideen der Forscher profitieren alle: Patienten, Unternehmen und die deutsche Wirtschaft", erklärt Dr. Baringhaus. Sanofi sei für Kooperationen offen, wenn dies auch nicht der Hauptgrund für das Engagement bei Science4Life sei, ermutigt er Bewerber. Krüger würdigt die praxisnahe Unterstützung der Teilnehmer.

Dies bestätigt Ludwig Felber, dessen Team den Science4Life Venture Cup 2013 gewann. „Der externe Blick war besonders hilfreich", sagt er. „Science4Life hat mit mehr als 220 ehrenamtlich tätigen Experten eine Sonderstellung unter den Gründerwettbewerben in Deutschland. Dies ermöglicht Gründern eine ganzjährige Unterstützung. Durch die Vielfalt der Expertisen ist man gezwungen, sich bis ins Detail mit den Themen auseinanderzusetzen", lobt Felber den Grundgedanken des Wettbewerbs.

Teilnehmen können Gründer mit Geschäftsideen für Produkte und Dienstleistungen aus den Bereichen Agrarwissenschaft, Biotechnologie, Chemie, Gesundheitswesen, Erneuerbare Energien, Materialwissenschaft, Medizintechnik, Nanotechnologie, Pharma und Umwelttechnologie. Erstmals ist die Gründerinitiative Science4Life in diesem Jahr auch in sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter präsent.

Der Wettbewerb besteht aus drei Phasen - der Idee-, der Konzept- und der Businessplanphase. Der Einstieg ist in allen drei Phasen unabhängig voneinander möglich. In der ersten Phase beschreiben die Teilnehmer ihre Idee auf drei Seiten; Einsendeschluss ist der 25. Oktober 2013. Alle erhalten hierzu schriftliches Feedback von ausgewählten Fachleuten. 30 Teilnehmer werden darüber hinaus zu einem eintägigen Workshop am 29. November 2013 eingeladen, um ihre Ideen mit Experten von Science4Life zu diskutieren. Die drei besten Einfälle werden ausgezeichnet.

Der Einsendeschluss für die zweite Phase ist der 17. Januar 2014. Bis dahin haben Teilnehmer Zeit, ihre Geschäftskonzept einzureichen. Die 20 besten Teams gewinnen einen zweitägigen Intensiv-Workshop in Berlin. Im Anschluss daran startet die dritte Phase des Wettbewerbs, in der die Geschäftskonzepte zu vollständigen Businessplänen ausgearbeitet werden.

Begleitend zum Wettbewerb werden individuelle Coachings und Workshops sowie Online-Seminare angeboten. Letztere starten am 1. Oktober 2013.

 

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