Solvay nimmt neue Produktionsanlage für Veradel PESU in Indien in Betrieb

Solvay hat im Werk Panoli (Indien) den Betrieb seiner neuen Produktionsanlage für Veradel PESU (Polyethersulfon) aufgenommen. Das Unternehmen erhöht seine PESU-Kapazitäten, um der signifikanten Nachfrage nach diesem thermoplastischen Hochleistungspolymer vor allem in der Medizintechnik und in der Wasseraufbereitung entgegenzukommen. Diese Kapazitätserweiterung ist Teil der 2017 erklärten Strategie von Solvay, seine Produktionskapazitäten für Sulfonpolymere innerhalb von fünf Jahren um 35% zu steigern. Geplant sind auch Investitionen und die Prozessoptimierung von Polymer- und Monomereinheiten in Marietta (Ohio) und Augusta (Georgia) in den USA.

„Die auf mehrere Jahre angelegte global Expansion im Bereich unserer Sulfonpolymere bedeutet, dass unsere Kunden weltweit auf den Service und die Liefersicherheit von Solvay langfristig vertrauen können, und festigt unsere führende Position in Branchen wie Wasseraufbereitung und Medizintechnik“, sagt Mike Finelli, Präsident der globalen Geschäftseinheit Specialty Polymers von Solvay. „Die neue Anlage verstärkt unsere Fähigkeiten, den Märkten in Asien, Europa und den USA ein umfassendes Portfolio an Sulfonpolymeren anzubieten.“

Solvay produziert im Werk Panoli außerdem KetaSpire Polyetheretherketon (PEEK) und AvaSpire Polyaryletherketon (PAEK). Die Sulfonpolymere von Solvay, zu denen neben Veradel PESU auch Radel PPSU (Polyphenylsulfon) und Udel PSU (Polysulfon) gehören, werden in einer Reihe äußerst anspruchsvoller Einsatzbereiche genutzt, von der Medizintechnik und Wasseraufbereitung über die Luft- & Raumfahrt- sowie die Automobilindustrie bis hin zur Elektronik-, Konsumgüter- und Bauindustrie.

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