Teva investiert in Ratiopharm-Standorte

Der israelische Pharmakonzern Teva investiert kräftig in die Werke seiner deutschen Tochter Ratiopharm. Insgesamt fließen in diesem und dem kommenden Jahr über 50 Mio. € in die Produktion von Generika in Ulm und Blaubeuren-Weiler (Alb-Donau-Kreis). In diesem Jahr werden über 30 Mio. €, und 2012 nochmals über 20 Mio. € investiert. Teva hatte Ratiopharm im Frühjahr 2010 für 3,6 Mrd. € von der Familie Merckle gekauft. Die deutsche Teva-Zentrale wurde aus dem sächsischen Radebeul nach Ulm verlegt. Nach einem FAZ-Bericht sind 150 neue Stellen in Produktion und Logistik entstanden. Zudem gebe es 250 offene Stellen, sagte Ratiopharm-Chef Sven Dethlefs. Teva ist mit einem weltweiten Umsatz von 16,1 Mrd. US$ (2010) und rund 45.000 Beschäftigten der führende Generikahersteller. Im 2. Quartal 2011 setzte Teva 4,2 Mrd. US$ (3,1 Mrd. €) um. Dabei profitierte das Europageschäft vor allem vom Ratiopharm-Zukauf.

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