Wacker baut Siliconelastomer-Produktion in China aus

Wacker hat heute am Produktionsstandort Zhangjiagang, China, eine neue Produktionslinie für Siliconelastomere in Betrieb genommen. Die Anlage produziert jährlich mehrere tausend Tonnen Festsiliconkautschuk. Mit der Ausbaumaßnahme setzt das Unternehmen sein Wachstum in China fort und sorgt somit für eine bessere Verfügbarkeit von Siliconprodukten in der Asien-Pazifik-Region. Die in der Produktionslinie eingesetzten Industriekneter sorgen für die Herstellung qualitativ hochwertiger Produkte. Die Investition für die Ausbaumaßnahme beläuft sich auf einen niedrigen zweistelligen Millionenbetrag.

„Die heutige Inbetriebnahme ist ein weiterer Meilenstein für Wacker. Wir stärken damit nicht nur unsere Präsenz in China, sondern unterstreichen auch unsere Entschlossenheit, die lokalen und regionalen Märkte in Zukunft noch besser zu bedienen und zu entwickeln“, sagte Paul Lindblad, Leiter von Wacker Greater China während der Feierlichkeiten. Mit dem Ausbau der Siliconelastomer-Produktion in Zhangjiagang zeige sich erneut, dass der Chemiekonzern kontinuierlich in seine Produktion in China investiert, so Lindblad weiter. „Mit unserer neuen Fertigungslinie steigern wir unsere Produktionskapazität für Siliconkautschuke erheblich. Damit können wir unseren Service gerade für solche Kunden und Geschäftspartner verbessern, die bereit sind, die Chancen in einem sich ständig verändernden und immer anspruchsvolleren Markt zu nutzen.“

Dass der Bedarf nach Spezialsiliconen und hochwertigem Siliconkautschuk kontinuierlich wächst, betonte auch Christian Gimber, Leiter der Business Unit Engineering Silicones. „Hochtemperaturvernetzende Festsiliconkautschuke werden heute in vielen Industriebereichen eingesetzt. Wir gehen deshalb von einem weiteren Wachstum aus.“ Gimber wies darauf hin, dass die Nachfrage nach Siliconelastomeren insbesondere in China rapide gestiegen ist. „Heute ist das Land der weltweit größte Binnenmarkt für Siliconelastomere.“

Die neue Produktionslinie ist Teil eines neuen 2.000 m2 großen Gebäudekomplexes. Die für die Produktion benötigten Industriekneter sind derzeit die größten ihrer Art.

Misch- und Straineranlagen sowie ein hochmodernes Verfahren zur Entsorgung von Reststoffen setzen in Bezug auf Produktivität und Nachhaltigkeit Maßstäbe. Die Investition ermöglicht darüber hinaus kürzere Lieferzeiten, ein schnelleres Reagieren auf aktuelle Marktentwicklungen sowie eine höhere Kundenzufriedenheit.

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