Air Liquide startet mit Umsatzplus ins Jahr

Zuwächse im Amerika- und Asiengeschäft zum Jahresstart stimmen den französischen Industriegase-Spezialisten Air Liquide optimistisch. Der Konkurrent des Münchener Linde-Konzerns baute im ersten Quartal - Währungseffekte und weitere Faktoren herausgerechnet - seinen Umsatz um 6,2 % auf 3,73 Mrd. € aus, wie Air Liquide am Donnerstag mitteilte. Erhebliche Beiträge neuer Geschäfte und eine höhere Nachfrage der Kunden hätten für starkes Wachstum gesorgt, erklärte Konzernchef Benoit Potier. "Dieses Quartal belegt die Rückkehr zu einem günstigeren Wirtschaftsklima, was im Verlauf von 2013 einsetzte", erklärte der Manager. Der starke Euro belastete allerdings: Unbereinigt lag das Umsatzplus im Auftaktquartal nur bei 1 %.

Konzernchef Potier rechnet dennoch mit weiterem Wachstum. Falls sich das Wirtschaftsumfeld nicht verschlechtere sei das Unternehmen zuversichtlich, auch in diesem Jahr seinen Gewinn zu erhöhen. Der Konzern, der Industriegase für die Lebensmittel-, Auto-, Chemie- und Gesundheitsbranche herstellt, hatte bereits im Dezember erklärt, bis 2020 stärker als der Markt wachsen zu wollen. Air Liquide ist nach Linde die weltweite Nummer zwei unter den Industriegase-Herstellern. Die Münchener wollen am 6. Mai über den Geschäftsverlauf in den ersten drei Monaten des Jahres berichten.

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