Chemiestandort Leuna: Inbetriebnahme des neuen Übergabebahnhofs Leuna Nord

Am 29. Mai 2017 ist der Übergabebahnhof Leuna Nord am Chemiestandort Leuna offiziell in Betrieb genommen worden. Den symbolischen Scherenschnitt am Übergabebahnhof vollführten gemeinsam Thomas Webel, Minister für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt, Thomas Kleinsteuber, Leiter Vertrieb im Regionalbereich Südost von DB Netz, Dr. Willi Frantz, Geschäftsführer der Total Raffinerie Mitteldeutschland sowie Dr. Christof Günther, der Geschäftsführer von Infraleuna.

„Mit der Inbetriebnahme feiern wir einen wichtigen Meilenstein für unseren Bereich Bahnlogistik. Denn ab heute verfügen wir über zwei Anbindungen in das Netz der Deutschen Bahn. Wir schaffen damit für unsere Kunden am Chemiestandort Leuna die Basis für weiteres Wachstum und höchste Verlässlichkeit auf einem besonders umweltfreundlichen Transportweg.“, so Dr. Christof Günther.

Jährlich werden 12 Mio. t Güter vom Chemiestandort Leuna abtransportiert – davon rd. 70% auf der Schiene. Um die in den nächsten Jahren erwartete Steigerung dieser Transportmengen bewältigen zu können, realisierte die Infraleuna Investitionen in Höhe von rund 7 Mio. EUR zur Errichtung des neuen Übergabebahnhofs Leuna Nord westlich des Regionalbahnhofs „Leuna-Werke Nord“. Dank der guten Zusammenarbeit zwischen Infraleuna und DB Netz konnte dieses große Projekt zeit- und budgetgerecht realisiert werden.

Trend im Schienengüterverkehr: Massenchemie und Containertransport zunehmend
„Im Schienengüterverkehr ist der Trend erkennbar, dass neben traditionellen Massengütern wie Kohle und Stahl längst auch Massenchemie und Containertransport eine gewichtige Rolle spielen. Zeichen der Zeit, die hier am Standort erkannt worden sind und umgesetzt werden.“ betonte Minister Thomas Webel in seinem Grußwort.

„Die Inbetriebnahme dieses neuen Bahnhofs ist auch für die DB Netz ein Meilenstein. Ich freue mich, dass wir mit der Realisierung dieses gemeinsamen Projektes die Wettbewerbssituation auf der Schiene für den Logistikstandort Leuna erheblich stärken können.“ sagte Thomas Kleinsteuber.
 

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