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Geschäft mit der Autobranche hält BASF auf Rekordkurs

26.02.2014 -

Der Autoboom in China und den USA hält BASF auf Rekordkurs. "Alle Geschäfte von BASF mit der Automobilindustrie entwickeln sich ziemlich gut. Dies ist tatsächlich die wichtigste Kundenindustrie für BASF", sagte Konzernchef Kurt Bock am Dienstag. BASF profitierte im vergangenen Jahr von einer gestiegenen Nachfrage nach Autokatalysatoren in Asien, wo die Ludwigshafener zu den führenden Anbietern gehören. Zudem bestellten Autobauer in Asien und Nordamerika mehr Lacke.

Die Sparte Functional Materials & Solutions, die neben Katalysatoren und Lacken auch Kunststoffe für die Autobranche herstellt, steigerte 2013 ihren bereinigten Betriebsgewinn um fast 15%. Die Autoproduktion läuft derzeit in China auf Hochtouren, der Pkw-Absatz im Reich der Mitte sprang im vergangenen Jahr um 23% auf 16,3 Millionen Fahrzeuge. Auf dem weltweit zweitgrößten Markt USA wurden 15,5 Millionen Autos verkauft - ein Plus von 7,5%.

Konzernweit kletterte der bereinigte Betriebsgewinn um 8% auf einen neuen Spitzenwert von 7,2 Mrd. €. Das lag nicht zuletzt auch am Geschäft mit Pflanzenschutzmitteln: Der bereinigte Betriebsgewinn der Sparte Agricultural Solutions schnellte um 17,8% nach oben. Hier konnten die Pfälzer Preise erhöhen und profitierten von einer kräftigen Nachfrage nach Mitteln gegen Schadpilze und Unkraut.

Kräftige Ergebniszuwächse verzeichnete der Konzern in den USA, wo er petrochemische Basisanlagen auf günstigere Rohstoffe umstellte. BASF erntete im vergangenen Jahr darüber hinaus die Früchte seines laufenden Sparprogramms. Der Sparkurs soll die Ergebnisse ab Ende 2015 jährlich um rund 1 Mrd. € verbessern. In den ersten zwei Jahren bis Ende 2013 wurden bereits 600 Mio. € erzielt.

In manchen Schwellenländern und in Japan machten BASF allerdings Währungsabwertungen zu schaffen. Und in der im Umbau befindlichen Sparte Performance Products sanken die Ergebnisse. Der Konzernüberschuss wuchs im vergangenen Jahr um 0,5% auf 4,8 Mrd. €.

Den Konzernumsatz baute BASF um 3% auf einen neuen Rekordwert von 74 Mrd. € aus. Dazu trugen auch die Zukäufe des norwegischen Fischölspezialisten Pronova und des US-Agrochemieunternehmens Becker Underwood bei.

Zum neuen Jahr äußerte sich BASF vorsichtig optimistisch - mit starkem Rückenwind der Konjunktur sei nicht zu rechnen. "Insgesamt erwarten wir, dass wir uns in einem weiterhin herausfordernden Umfeld gut behaupten werden", sagte Bock. Der Umsatz werde 2014 aufgrund der für Mitte des Jahres geplanten Abspaltung des Gashandels- und Gasspeichergeschäfts leicht sinken. Der bereinigte Betriebsgewinn soll dagegen leicht zulegen. Die Transport-, Konsumgüter-, und Elektronikindustrien würden etwas kräftiger wachsen. "Dies wird sich voraussichtlich positiv auf unser Geschäft auswirken", sagte Bock. Der BASF-Chef stellte den Aktionären in Aussicht, auch 2014 wieder mehr als die Kapitalkosten zu verdienen. An dieses Kriterium knüpft BASF die Zahlung einer mindestens stabilen Dividende.

Im Schlussquartal des vergangenen Jahres profitierte BASF vor allem von guten Öl- und Gasgeschäften - auch die Renditen im Petrochemikalien-Geschäft zogen an. Der bereinigte Betriebsgewinn (Ebit) schnellte im vierten Quartal um 18% auf 1,5 Mrd. € nach oben und übertraf damit die Schätzungen der Analysten.

 

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