GSK beantragt Zulassung für ersten Malaria-Impfstoff

Neue Hoffnung im Kampf gegen die gefährliche Tropenkrankheit Malaria: GlaxoSmithKline (GSK) beantragte jetzt die Zulassung für den weltweit ersten Impfstoff gegen die durch Stechmücken übertragene Krankheit. Die europäische Arzneimittelbehörde EMA und die Weltgesundheitsorganisation WHO sollen den Impfstoff mit dem Namen RTS,S prüfen.

Erhält GSK die Freigabe, stünde bald ein weiteres Mittel zur Eindämmung der Krankheit zur Verfügung, an der weltweit jedes Jahr mehr als 600.000 Menschen sterben. Die meisten Toten fordert Malaria bei Kindern unter fünf Jahren in den afrikanischen Ländern südlich der Sahara. Die Briten haben rund 30 Jahre an dem Impfstoff gearbeitet.

Zurzeit werden zur Bekämpfung neben Medikamenten wie dem ebenfalls von GSK vertriebenen Präparat Malarone vor allem Insektizide wie Nobite sowie Moskitonetze eingesetzt. Allerdings haben gebräuchliche Medikamente zum Teil schwere Nebenwirkungen. Manche Experten warnen zudem vor Resistenzen gegen Insektensprays. Eine wirksame Impfung wäre daher eine wichtige Ergänzung.

 

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