Teva erhöht vor Großübernahme sein Gewinnziel

Der weltgrößte Generika-Anbieter Teva schraubt vor der Milliardenübernahme von Geschäften des Botox-Spezialisten Allergan seine Gewinnziele herauf. Der israelische Konzern rechnet nun für das Gesamtjahr mit einem Gewinn je Aktie von 5,15 bis 5,40 USD, wie Teva-Chef Erez Vigodman am Donnerstag in Jerusalem ankündigte. Bislang hatte die Muttergesellschaft der deutschen Arzneimittelfirma Ratiopharm 5,05 bis 5,35 USD pro Anteilsschein erwartet. An der Umsatzprognose für dieses Jahr von 19,0 bis 19,4 Mrd. USD hielt Teva hingegen fest.

Erst vor wenigen Tagen hatten die Israelis angekündigt, für 40,5 Mrd. USD das Nachahmer-Arzneigeschäft von Allergan zu erwerben. Die kalifornische Firma ist vor allem für ihr Mittel Botox bekannt, ein Nervengift, das als Faltenglätter in der Schönheitsmedizin eingesetzt wird. Mit dem Zukauf steigt Teva nach eigener Darstellung zu einem der zehn größten Pharma-Konzerne der Welt auf.

Im zweiten Quartal setzte Teva insgesamt 5,0 Mrd. USD um - ein Rückgang von 2% binnen Jahresfrist. Wechselkurseffekte und der Verkauf von Werken in den USA dämpften die Erlöse.

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