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Wintershall: Gaslieferungen wegen Ukraine-Krise nicht in Gefahr

14.04.2014 -

Wintershall sieht sein Gashandelsgeschäft durch eine mögliche Drosselung russischer Erdgaslieferungen durch die Ukraine nicht gefährdet. Eine Beeinträchtigung des Transits durch die Ukraine hätte keine Auswirkungen auf die eigenen Kunden in Deutschland und Westeuropa, erklärte ein Sprecher der BASF-Tochtergesellschaft am Freitag. Durch Zugriff auf die Ostsee-Pipeline Nord Stream und die alternative Route durch Weißrussland und Polen könne Wintershall Transportrisiken ausschließen. Zudem seien die Erdgasspeicher des Unternehmens gut gefüllt. Russlands Präsident Wladimir Putin hatte der Ukraine zuvor mit einer Drosselung der Erdgas-Lieferungen gedroht. Dies könne dazu führen, dass auch die Versorgung Europas beeinträchtigt werde, hatte er in einem Brief an europäische Regierungschefs geschrieben.

Die noch zu Wintershall gehörende Gas-Handelsgesellschaft Wingas bezieht ihr Erdgas nicht nur aus Russland, sondern auch von Produzenten in der Nordsee. Der größte Teil der Lieferungen aus Russland fließt über die Pipeline Jamal durch Weißrussland und Polen sowie über die Ostsee-Pipeline nach Deutschland. Wingas gehört zwar augenblicklich noch zu Wintershall. Schon seit längerem ist aber zwischen BASF und dem russischen Staatskonzern Gazprom ein Anteilstausch geplant, der Mitte des Jahres vollzogen werden soll. Danach trennt sich Wintershall vom Gashandels- und Gasspeichergeschäft und erhält im Gegenzug mehr Anteile an großen Erdgasfeldern in Sibirien.

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