Anlagenbau & Prozesstechnik

Achema 2012: Die wichtigsten Antworten

Geleitwort von Dr. Thomas Scheuring, Geschäftsführer der Dechema-Ausstellungs GmbH

22.06.2012 -

CITplus - Das Telefon steht nicht mehr still. Nein, falsch: Kein Telefon im Dechema-Haus steht mehr still. Die Fragen reichen von „Wo finde ich meine Standnummer?" über „Was gibt es zur Labor- und Analysentechnik?" bis zu „Was sind die größten Innovationen der diesjährigen Achema?".

Daran lässt sich mehreres feststellen:
Die Achema stößt auf riesige Resonanz. Das zeigen die Zahlen - leicht über denen von 2009 -, das zeigen die Äußerungen von Verbandsvertretern und Ausstellern, das zeigen aber auch - und für die Mitarbeiter der Achema am unmittelbarsten - die vielen Rück-, Nach- und Anfragen von Ausstellern und Besuchern, die die Achema optimal für sich nutzen wollen.
Auch in Zeiten des Internets, der Social Media, der Suchmaschinen und des elektronischen Partnerings stirbt der Impuls nicht aus, nach dem Telefonhörer zu greifen und einen menschlichen Ansprechpartner zu suchen. Die Achema ist eine Plattform für Kontakte zwischen Menschen. Unsere Angebote im Internet, das neue Achema-Partnering, die Achema App - sie alle sind darauf ausgelegt, diese Kontakte herzustellen und zu erleichtern. Ersetzen können und wollen wir sie nicht.
Es gibt sehr verschiedene Fragen, die unterschiedlich leicht zu beantworten sind: obige Frage 1 zur Standnummer fällt leicht, bei Frage 2 spucken Kongressplaner und Ausstellerdatenbank jede Menge Antworten aus, so dass sie fast schon wieder zu allgemein gestellt ist. Frage 3 allerdings ist wirklich schwierig - dabei ist es eine derjenigen, die gerade Medienvertreter am liebsten stellen.
Das bringt mich zur letzten und wichtigsten Feststellung: Die Achema spielt eine ganz besondere Rolle in der globalen Landschaft all derer, die sich in irgendeiner Weise mit Prozessindustrie befassen. Sie erwarten von der Achema nämlich Antworten auf grundlegende Fragen: Wohin geht die Reise in den nächsten drei Jahren? Was wird unsere Branche prägen, verändern, treiben?

Natürlich gibt es auch dazu Informationen in Fachzeitschriften, im Internet, auf Konferenzen, in Kundengesprächen, Newslettern und Diskussionsforen. Von der Achema erhofft man sich jedoch ein umfassenderes Bild, das all diese vielen Detailinformationen zusammenführt.
Kann die Achema das leisten? Da halte ich es mit Radio Eriwan: „Im Prinzip ja...". Die Achema liefert ein Gesamtbild der globalen Prozessindustrie einschließlich der Biotechnologie. Sie tut das in einer umfassenden Weise, die keine andere Veranstaltung bietet: Nämlich vom Wissenschaftler, der sich im Labor oder Technikum mit den Grundlagen der nächsten Generation von Prozessen befasst, über den Entwickler, der seine Erkenntnisse in den industriellen Maßstab bringt, bis zum Ausrüster, der die dafür benötigten Reaktoren, Pumpen, Ventile, Sensoren und die Software liefert. Und sie bringt branchenübergreifende Expertise zusammen. Die Anforderungen in der pharmazeutischen und in der Lebensmittelindustrie zum Beispiel sind häufig ähnlich, wenn es um hygienische Produktion oder um die Abfüllung geht.
Dieses Gesamtbild ermöglicht auch Antworten auf die Frage nach den großen Entwicklungen: Bestimmte Trends ziehen sich - jenseits der allumfassenden „einen großen Innovation" - durch alle Ausstellungsgruppen. In diesem Jahr sind das die wachsende Vernetzung und Automatisierung und insgesamt das Denken in Systemen, vor allem auch im Bereich der Energie- und Ressourceneffizienz, und der Trend hin zur Nutzung nachwachsender Rohstoffe. Diese Trends, die sich wie ein roter Faden durch Ausstellung und Kongress ziehen und von vielen beteiligten Stakeholdern benannt werden, werden die Prozessindustrie definitiv in der nahen und mittleren Zukunft prägen.
Bei Radio Eriwan bleibt aber das kleine „aber". Und diese kleine „aber" heißt im Fall der Achema: Die eine große, für alle gleichermaßen relevante, revolutionäre Produktinnovation gibt es nicht.
Es muss sie auch gar nicht geben. Im Gegenteil: Es wäre doch bedenklich, wenn unter fast 4.000 Ausstellern nur einer die Welt verändern würde! Deshalb gibt es in allen Ausstellungsgruppen herausragende Neuheiten zu entdecken, Produkte, Lösungen, Dienstleistungen, die einen bestimmten Aspekt der Prozessindustrie verändern und nach vorne bringen können. Jeder Aussteller und jeder Besucher betrachtet die Achema durch seine Brille, auf Basis seiner Interessen, der Fragestellungen, die er lösen möchte, der Erkenntnisse, die er gewonnen hat. Der Sicherheitstechniker kommt mit anderen Fragen zur Achema als der Zellkulturexperte, der Hochschullehrer hat andere Erwartungen als der Betriebsingenieur. Und so ist die Achema gleichzeitig ein Gipfel und eine Art Hochplateau, bestehend aus vielen herausragenden Beiträgen in verschiedenen Themengebieten. 

Kontakt

Dechema e.V.

Theodor-Heuss-Allee 25
60486 Frankfurt/Main
Deutschland

+49 69 7564 0
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