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BASF schöpft Wachstumschancen in der Region Asien-Pazifik aus

23.09.2016 -

Beim heutigen „BASF Roundtable Asia Pacific“ für Investoren und Analysten in London präsentierte das Unternehmen, wie es in der Region seine Stärken nutzen und profitabel wachsen will. „Wir sind in der Region Asien-Pazifik, dem weltweit größten Markt für die Produktion und den Verbrauch von Chemikalien, gut aufgestellt. Wir schöpfen die Wachstumschancen in der Region aus, um zum Erfolg der gesamten Gruppe beizutragen“, sagt Sanjeev Gandhi, Mitglied des Vorstandes und verantwortlich für die Region Asien-Pazifik.

Für Asien-Pazifik höheres Wachstum als in anderen Regionen erwartet
BASF geht davon aus, dass das Bruttoinlandsprodukt und die Chemieproduktion in der Region Asien-Pazifik trotz der jüngsten Abkühlung weiterhin stärker wachsen als in anderen Regionen. „China ist nicht so schnell gewachsen, wie wir angenommen hatten. In den entwickelten asiatischen Märkten haben wir nur geringes Wachstum gesehen. Indien und Südostasien zeigen einen leichten Aufwärtstrend. Überkapazitäten für einige Grundchemikalien haben zu einem veränderten Geschäftsumfeld beigetragen“, so Gandhi weiter. „Trotzdem ist auch in dieser ‚neuen Normalität‘ die Region Asien-Pazifik der Wachstumsmotor der Weltwirtschaft. Wir sehen weiterhin große Wachstumschancen, denn die Grundvoraussetzungen haben sich nicht geändert.“

Das Unternehmen erwartet eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate der Chemieproduktion in der Region Asien-Pazifik bis 2020 von 5,6%, die damit deutlich über dem globalen Durchschnitt von 3,7% liegt. Das Unternehmen setzt für sein Geschäft in Asien-Pazifik weiterhin folgende Schwerpunkte:

Absatzmärkte: Das Unternehmen ist in innovativen und wachsenden Märkten aktiv, in denen die Chemie entscheidende Beiträge zur Weiterentwicklung leistet, darunter das Transportwesen, die Konsumgüter-, Elektronik- und Bauindustrie sowie die Landwirtschaft.

Innovationen: Mit seinen neuen F+E-Einrichtungen will man Innovationen in der Region Asien-Pazifik vorantreiben. Bereits mehr als 900 Mitarbeiter sind in der ganzen Region in der Forschung und Entwicklung tätig. Sie entwickeln Lösungen in enger Zusammenarbeit mit Kunden aus unterschiedlichen Branchen. Nach der Erweiterung des „BASF Innovation Campus Asia Pacific“ in Schanghai/China baut das Unternehmen derzeit ein zweites Entwicklungszentrum in Mumbai/Indien auf. Es wird 2017 eingeweiht; der Forschungsschwerpunkt wird im Bereich Pflanzenschutz und
Prozessverfahrenstechnik liegen.

Portfoliomanagement: Sowohl auf globaler als auch auf regionaler Ebene ist Portfoliomanagement eine kontinuierliche Aufgabe. Das Unternehmen erweitert durch Akquisitionen das Produktportfolio, stärkt gleichzeitig die existierenden Geschäftsfelder und devestiert Aktivitäten, die weniger gut zum Portfolio passen oder weniger Möglichkeiten zur Differenzierung bieten. So strebt man nach einem ausgeglichenen Produktportfolio mit Spezialitäten und integrierten Lösungen sowie einem differenzierten Angebot an Grundchemikalien.

Investitionen: Nach dem Aufbau signifikanter Kapazitäten in der Region Asien-Pazifik zwischen 2012 und 2016 wird man in den folgenden Jahren das lokale Produktionsnetzwerk gezielt ausbauen. Die geplanten Investitionen von rund 3,5 Mrd. EUR im Zeitraum von 2016 bis 2020 fokussieren Geschäftsfelder, in denen BASF technologisch führend ist, Wettbewerbsvorteile aufweist und ein robustes Marktwachstum erwartet. Das Unternehmen verfolgt nach wie vor das Ziel, bis 2020 rund 75% der in der Region Asien-Pazifik verkauften Produkte auch vor Ort zu produzieren.

Mitarbeiter: Der Konzern hat in der Region Asien-Pazifik hervorragende Mitarbeiter und Führungskräfte und zieht dort kontinuierlich neue Talente an, entwickelt sie weiter und hält sie langfristig im Unternehmen. Das Unternehmen kooperiert bei der Talentsuche mit führenden Universitäten und bietet verschiedene Möglichkeiten zur Weiterbildung, zum Beispiel im Rahmen des BASF Learning Campus in Singapur.

Exzellenz: Die exzellente Steuerung des operativen Geschäfts, der Strukturen und der Funktionen wird BASF ermöglichen, profitables Wachstum in der Region voranzutreiben. Mit erwarteten rund 250 Mio. EUR leistet die Region Asien-Pazifik einen wesentlichen Beitrag zum globalen Exzellenzprogramm „DrivE“, das ab 2018 jährlich 1 Mrd. EUR zum Ergebnis des Unternehmens beitragen soll.

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