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BRAIN mit schwachem erstem Quartal

28.02.2018 -

BRAIN hat ihre Ergebnisse für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2017/18 veröffentlicht. Demnach erzielte die Gruppe im Berichtszeitraum vom 1. Oktober 2017 bis 31. Dezember 2017 eine Gesamtleistung in Höhe von 6,0 Mio. EUR gegenüber 6,6 Mio. EUR in der Vorjahresperiode und liegt damit etwa 8,7% unter Vorjahresniveau. Der Konzernumsatz fiel um 13,1% von 6,1 Mio. EUR auf 5,3 Mio. EUR. Das bereinigte Konzern-EBIT verbesserte sich deutlich um 0,6 Mio. EUR auf -1,7 Mio. EUR. Der operative Cashflow stieg deutlich auf 1,4 Mio. EUR (Vorjahresperiode -0,1 Mio. EUR), was auf eine deutliche Verbesserung des gebundenen Kapitals in Form von Forderungen zurückzuführen ist.

Im Segment BioScience führten vor allem Verzögerungen bei Abschlüssen im Rahmen von Neu- und Anschluss-Kooperationsprojekten zu einem unerwarteten Rückgang der Gesamtleistung auf 2,9 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahresquartal (3,2 Mio. EUR). Dies entspricht einem Rückgang um 8,5%. Das bereinigte EBIT des Segments BioScience konnte durch eine Optimierung von Kostenstrukturen von -2,3 Mio. EUR im Vergleichsquartal auf -1,5 Mio. EUR verbessert werden.

Beim produktbezogenen Geschäft des Segments BioIndustrial führte in erster Linie das Ausbleiben von antizipierten Folgebestellungen eines Großkunden im Kosmetiksegment sowie die von diesem Kunden noch nicht realisierte Erschließung neuer Absatzwege im ersten Quartal 2017/18 zu einem Rückgang der Gesamtleistung um 9,4% auf 3,1 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahr mit 3,4 Mio. EUR. Durch den unerwarteten Umsatzrückgang verschlechterte sich das EBIT des Segments BioIndustrial von 0,0 Mio. EUR im Vorjahr auf -0,2 Mio. EUR im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2017/18.

Das bereinigte Konzern-EBIT, welches aus Sicht der Gesellschaft das operative Geschäft am besten darstellt, verbesserte sich Segment-übergreifend im Vorjahresvergleich von -2,3 Mio. EUR auf -1,7 Mio. EUR.

Die langfristigen Vermögenswerte blieben mit 14,9 Mio. EUR per 31. Dezember 2017 gegenüber dem 30. September 2017 nahezu unverändert. Die kurzfristigen Vermögenswerte verringerten sich um 2,2 Mio. EUR auf 51,4 Mio. EUR. Das Eigenkapital betrug zum 31.12.2017 45,0 Mio. EUR gegenüber 47,4 Mio. EUR per 30.09.2017. Beide Rückgänge spiegeln im Wesentlichen das Periodenergebnis wider. Die langfristigen Schulden blieben zum 31.12.2017 mit 12,7 Mio. EUR auf dem gleichen Niveau wie zum 30.09.2017. Die kurzfristigen Schulden erhöhten sich leicht von 8,4 Mio. EUR auf 8,5 Mio. EUR.

„Um die Umsatzpotenziale der Innovationen im Zukunftsmarkt Bioökonomie zukünftig intensiver realisieren zu können, haben wir seit Beginn des Geschäftsjahres 2017/18 eine Reihe von strategischen Maßnahmen ergriffen. Darunter fallen zum Beispiel die Ausweitung unserer M&A-Strategie, die Verstärkung der Internationalisierung des Geschäfts sowie der Vollzug von produktspezifischen Ausgründungen. Damit streben wir zukünftig eine schnellere Vermarktung von Produkt- und Prozessinnovationen im Geschäftssegment BioIndustrial an. Das Geschäftssegment BioScience bleibt dabei unverändert die zweite Säule der BRAIN“, sagt CEO Jürgen Eck.

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