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Chemie und Politik im Dialog

26.07.2017 -

Zur Präsentation des zweiten Monitoringberichts des Branchendialogs Chemie traf Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries jüngst mit den Spitzenvertretern der chemischen Industrie in Berlin zusammen. Die damalige BAVC-Präsidentin Margret Suckale, der IG BCE-Vorsitzende Michael Vassiliadis und VCI-Präsident Kurt Bock lobten die erzielten Ergebnisse und sprachen sich für eine Fortsetzung des konstruktiven Kommunikationsformats nach der Bundestagswahl 2017 aus. Kernthemen des Dialogs waren auch in diesem Jahr Innovation, Industriepolitik, Energie- und Klimapolitik sowie Chemikalienrecht und Fachkräftesicherung.

Wettbewerbsfähigkeit weiter steigern
Der Branchendialog Chemie leistet einen Beitrag zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der Branche. Anhand konkreter Praxisbeispiele werden etwa die Auswirkungen bestehender gesetzlicher Rahmenbedingungen auf die Innovationstätigkeit der Unternehmen untersucht. Auch aus Sicht des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi) sind Innovationen in der chemischen Industrie ein Erfolgsfaktor für deutsche Unternehmen. Im Rahmen des Branchendialogs hat das BMWi darüber hinaus eine Denkfabrik eingerichtet, die sich mit einer energiepolitischen Strategie für die Zeit nach 2020 auseinandersetzt. Gemeinsam mit Branchenvertretern der chemischen Industrie sollen Maßnahmen und Ziele definiert werden, die zu wettbewerbsfähigen Energiepreisen führen.

Fachkräftesicherung in Zeiten der Digitalisierung
Die Digitalisierung ist der zentrale Innovations- und Wachstumstreiber unserer Zeit. Bei der Gestaltung der digitalen Arbeitswelt kommt der Aus- und Weiterbildung eine Schlüsselrolle zu. Der BAVC setzt sich deshalb auch im Rahmen des Branchendialogs gemeinsam mit dem BMWi, der IG BCE und dem VCI dafür ein, die duale Ausbildung als attraktive Alternative zu einem Hochschulstudium bei Schülern, Lehrern und Eltern zu verankern. Denn qualifizierte Fachkräfte werden auch in der Zukunft gefragt sein – das wurde in diesem Spitzengespräch von allen Teilnehmern bestätigt. Neben fundierten Fachkenntnissen werden IT-Kompetenzen, berufliches Erfahrungswissen, interdisziplinäre Kompetenzen sowie die Fähigkeit mit Partnern zu kommunizieren und zu kooperieren, erforderlich sein. Mit welchen Instrumenten dies erreicht werden kann und wie die Politik dabei Schützenhilfe leisten sollte, wird beim nächsten Treffen des Branchendialogs diskutiert. Nachdem der Branchendialog das zweite Jahr in Folge erfolgreich organisiert wurde, soll er nach der Bundestagswahl fortgesetzt werden.

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