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Clariant startet mit höherem Umsatz und größerer Rentabilität

28.04.2016 -

Clariant hat heute für das erste Quartal 2016 einen Umsatz aus fortgeführten Aktivitäten von 1,478 Mrd. CHF im Vergleich zu 1,465 Mrd. CHF im ersten Quartal 2015 bekanntgegeben. Dies entspricht einem Anstieg in Lokalwährungen von 3% bedingt durch höhere Volumina.

Das Wachstum in Amerika war positiv, mit einer Umsatzsteigerung in Lokalwährungen um 11% in Lateinamerika und um 4% in Nordamerika. Der Anstieg in Europa betrug 1% in Lokalwährungen. Der Umsatz im Nahen Osten und Afrika stieg um 5% in Lokalwährungen.

Ein geringeres Wachstum verzeichnete Asien. Der Umsatz sank um 1% in Lokalwährungen. Grund hierfür war eine schwache Nachfrage in China, die durch die stärkere Nachfrage der kleineren asiatischen Märkte nicht kompensiert werden konnte.

Der verbesserte Umsatz resultierte in erster Linie aus dem höheren Wachstum in den Geschäftsbereichen Care Chemicals und Plastics & Coatings.

Im Geschäftsbereich Care Chemicals stieg der Umsatz um 7% in Lokalwährungen auf 411 Mio. CHF. Grund war das starke Wachstum insbesondere in Lateinamerika, Asien und dem Nahen Osten und Afrika. Nordamerika blieb aufgrund eines schwachen Enteisungsgeschäfts infolge eines milden Winters unter dem Vorjahr. Zum Wachstum bei Care Chemicals trugen in erster Linie die Consumer-Care-Produkte bei.

Der Umsatz im Geschäftsbereich Catalysis ging um 4% in Lokalwährungen auf 136 Mio. CHF zurück. Grund hierfür war ein Rückgang der Nachfrage in Asien, insbesondere in China, und in Europa, welcher nicht durch das gute Wachstum in Nordamerika und dem Nahen Osten und Afrika kompensiert werden konnte. Unter Berücksichtigung der Portfolioänderung durch die Veräusserung des Energy-Storage-Geschäftes im Februar 2015 blieb der Umsatz bei Catalysis gegenüber dem Vorjahr stabil.

Der Umsatz im Geschäftsbereich Natural Resources ging um 2% in Lokalwährungen auf 292 Mio. CHF zurück. Ein gutes Wachstum wiesen Lateinamerika und Asien auf. Dies konnte jedoch nicht den Rückgang in den anderen Regionen wettmachen. Oil and Mining Services verzeichnete einen Rückgang, während Functional Minerals Wachstum verzeichnete.

Im Geschäftsbereich Plastics & Coatings stieg der Umsatz um 4% in Lokalwährung auf 639 Mio. CHF. Eine Umsatzsteigerung konnte in allen Regionen verzeichnet werden, wurde aber in erster Linie von den Schwellenmärkten herbeigeführt.

Clariants EBITDA vor Einmaleffekten aus fortgeführten Aktivitäten stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 16% in Lokalwährungen auf CHF 229 Millionen.

Die EBITDA-Marge vor Einmaleffekten stieg auf 15,5% und lag deutlich über dem Vorjahresniveau von 14,1%. Obwohl alle Geschäftsbereiche ihre Margen im Vergleich zum Vorjahr steigern konnten, kamen die grössten Margensteigerungen durch die verbesserte Geschäftsentwicklung bei Plastics & Coatings und Natural Resources zustande. Diese resultierten hauptsächlich aus positiven Produktmixeffekten und dem Einfluss der differenzierteren Geschäftssteuerung bei Plastics & Coatings.

„Clariant hatte einen guten Start in das Jahr, mit solidem Umsatzwachstum und einer Profitabilitätsverbesserung“, erklärt CEO Hariolf Kottmann. „Alle unsere Geschäftsbereiche haben trotz der aktuell durchwachsenen globalen Wirtschaftslage ein gutes Ergebnis erzielt und haben ihre EBITDA-Margen signifikant ausgeweitet. Diese positive Entwicklung in allen Geschäftsbereichen wurde durch einen positiven Mixeffekt in unseren Geschäftsbereichen mit höherer Marge erreicht, sowie durch den ersten Einfluss der differenzierten Geschäftssteuerung bei Plastics & Coatings. Für 2016 sind wir auf gutem Weg, unsere Ziele zu erreichen – trotz der weiterhin schwierigen Wirtschaftslage.“

Man rechnet damit, dass das unsichere Umfeld, geprägt durch eine erhöhte Volatilität von Rohstoffpreisen und Währungen, weiterhin anhalten wird. Wir erwarten, dass die Wirtschaftslage in Schwellenländern weiterhin herausfordernd bleibt mit zunehmender Volatilität. In den USA gehen wir von einem moderaten Wachstum aus, während das Wachstum in Europa stabil, jedoch schwach bleiben wird. Trotz der zunehmend herausfordernden Wirtschaftslage ist man zuversichtlich, 2016 ein Wachstum in Lokalwährungen, eine Verbesserung des operativen Cashflows sowie der EBITDA-Marge vor Einmaleffekten zu erzielen.

Das mittelfristige Ziel ist, eine Position in der Spitzengruppe der Spezialchemie-Branche zu erreichen. Dies geht mit einer EBITDA-Marge vor Einmaleffekten zwischen 16% und 19% und einer Rendite auf das eingesetzte Kapital (ROIC) über dem Durchschnitt der Peer-Gruppe einher.

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