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Daiichi Sankyo: Ranbaxy geschluckt

25.01.2011 -

Daiichi Sankyo: Ranbaxy geschluckt - Auf dem japanischen Pharmamarkt bahnt sich die nächste Milliardenübernahme an. Der japanische Pharmakonzern Daiichi Sankyo will mit 50,1 % die Mehrheit am größten indischen Arzneimittelhersteller Ranbaxy Laboratories übernehmen. Eine Vereinbarung zwischen der Gründerfamilie Singh, dem größten Aktionär von Ranbaxy, sei bereits unterzeichnet worden, teilten beide Unternehmen am Mittwoch mit. Die Transaktion habe ­einen Wert von 3,4 bis 4,6 Mrd. US-$.

Ranbaxy würde nach Abschluss der Transaktion mit 8,5 Mrd. US-$ bewertet. Gleichzeitig machte Daiichi Sankyo ein Angebot an die anderen Aktionäre. Mit der Übernahme zahle Daiichi Sankyo einen Aufschlag von 53,5 % auf den durchschnittlichen Ranbaxy-Kurs der vergangenen drei Monate.

Die Übernahme ermögliche es Daiichi Sankyo, auch bei nicht patentgeschützen Medikamenten vertreten zu sein, wird Takashi Shoda, Präsident und Vorstandschef von Daiichi Sankyo in der Mitteilung zitiert. Die Übernahme soll Ende März 2009 abgeschlossen sein. Ranbaxy werde als Tochtergesellschaft von Daiichi geführt.
Der Milliardendeal kommt nur wenige Monate nach der Übernahme des amerikanischen Biotechnologie-Unternehmens Millennium durch den größten japanischen Pharmakonzern Takeda. Takeda bot im April 8,8 Mrd. US-$ für das US-Unternehmen.

Ranbaxy Laboratories ist Indiens größter Medikamentenhersteller. Ranbaxy exportiert in 125 Länder und unterhält Niederlassungen in 46 Staaten und Produktionsanlagen in 7 Ländern. Das Unternehmen gehört zu den 10 größten Herstellern von Nachahmermedikamenten (Generika) weltweit.

Die 2005 aus der Fusion der beiden japanischen Pharmakonzernen Daiichi und Sankyo entstandene Daiichi Sankyo Company gehört zu den größten japanischen Pharmakonzernen. 2007 erzielte die Gesellschaft einen Jahresumsatz von rund 5,5 Mrd. €. Das Unternehmen unterhält Niederlassungen in 11 europäischen Ländern. In seinen Forschungsaktivitäten konzentriert sich Daiichi Sankyo auf Herz/Kreislauf, Hämatologie, Diabetes, Antiinfektiva und Krebs. Ende Mai hatte Daiichi Sankyo die Übernahme des nicht börsennotierten deutschen Biotechnologie-Unternehmens U3 Pharma für 150 Mio. € angekündigt, um sich auf dem Gebiet der Krebsforschung zu verstärken.

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