Standorte & Services

Evonik baut auf Trustful Partnership

Der Industrieparkbetreiber organisiert Service im Unternehmen neu

15.06.2022 - Das Chemieunternehmen setzt bei Instandhaltung und Technischem Service Manager für Servicepartnerschaften ein.

Evonik setzt bei Instandhaltung und Technischem Service auf Manager für Servicepartnerschaften.  Eine neue Struktur sorgt nun für Kosteneinsparungen und hohe Zufriedenheit bei den Kolleginnen und Kollegen der operativen Einheiten. Das zeigt bspw. der Blick ins Rhein-Main-Gebiet.

Im Industriepark Hanau-Wolfgang, am Standort Darmstadt und in der Betriebsstätte Weiterstadt unterhält der Chemiekonzern wichtige Forschungs- und Entwicklungseinheiten, anwendungstechnische Einrichtungen sowie Produktionsanlagen. Die Spezialchemie ist Bestandteil vieler Alltagsprodukte und begegnet den Menschen Tag für Tag – z. B. in Autoreifen, Zahnbürsten, Flugzeugen oder diversen Kunststoffen. Die Mitarbeiter des technischen Service Rhein-Main sorgen gemeinsam mit den Kollegen der Betriebstechnik dafür, dass die Produktionsanlagen, die Gebäudetechnik und die Versorgung/Entsorgung so effektiv wie möglich funktionieren. Der störungsfreie Betrieb ist hierbei das erklärte Ziel. 

Um die Produktion, Forschung und Anwendungstechnik des Konzerns optimal zu betreuen, hat der technische Service Partnerschaften eingerichtet. Gelebt wurde die Servicepartnerschaft im Rhein-Main Gebiet bislang mit den sog. Schlüsselkundenmanagern, die neben ihren Kernaufgaben als Projektmanager oder Abteilungsleiter zudem als Hauptansprechpartner in allen technischen Belangen für die jeweiligen Einheiten fungierten. Dennoch war eine vollumfängliche Betreuung der Einheiten nicht in Gänze sichergestellt.

„Wir verhelfen den Assets zu einer längeren Lebensdauer.“
Stefan Becker, Leiter Instandhaltung und Betriebsbetreuung Hanau


Michael Seidl ist Leiter des technischen Service Rhein-Main und verantwortlich für rund 420 Mitarbeiter. Auf der Suche nach Optimierungen leitete er im Jahr 2020 bei den Servicepartnerschaften (SP) eine Umstrukturierung in der Betreuung der Einheiten ein. „Um die bestehenden Dienstleistungen auf ein neues Level heben zu können, wurden strukturelle und organisatorische Änderungen durchdacht“, beschreibt Seidl die Motivation für die interne Umstrukturierung. 

Die Überlegung war, die bis dahin bestehende, relativ hohe Zahl an Schlüsselkundenmanagern durch SP-Manager zu ersetzen, um eine vollumfängliche Zufriedenheit bei den Kollegen zu erzielen. Mit der Einstellung neuer SP-Manager sollten gleichzeitig die den Betrieben zugeordneten Schlüsselkundenmanager sukzessive entlastet werden, damit diese ihren Fokus wieder auf ihr Kerngeschäft legen können. Durch die hauptamtlichen, auch in Instandhaltungsmethoden ausgebildeten SP-Manager werden die Betriebe umfassender und professioneller betreut. 

Zu den Aufgaben des Teams gehört die vorbeugende Instandhaltung der Anlagen und Gebäude. Die Instandhaltung umfasst dabei die Inspektion zur Festlegung und Beurteilung des Ist-Zustands einer Produktionsanlage, die Wartung zur Wahrung des Soll-Zustands, die Instandsetzung zur Wiederherstellung des Soll-Zustands und Maßnahmen zur Optimierung der Produktionsanlagen im Asset Life Cycle. „Gemeinsam mit unseren Kollegen der Einheiten verhelfen wir den Assets zu einer längeren Lebensdauer“, sagt Stefan Becker, Leiter Instandhaltung und Betriebsbetreuung Hanau.

Trustful Partnership als Erfolgsfaktor

Trust, Speed, Openness und Performance hat sich das Chemieunternehmen auf die Fahnen geschrieben. Diese Werte sollen die Basis sein für die neue Trustful Partnership. Eine vertrauensvolle und offene Zusammenarbeit mit den Einheiten sollen der Garant für nachhaltige Erfolge sein.

Daniel Bergmann ist als SP-Manager für die produzierenden Einheiten zuständig. Hierbei geht es neben Fragen zur Instandhaltung auch um Abrechnungsthemen, Unterstützung bei der Bewertung externer Angebote, aber auch vorbeugend auf Verbesserungspotenzial der Anlagen hinzuweisen. „Leading in Maintenance, das ist der Anspruch der SP-Truppe. Entsprechende Seminare und der Austausch mit Fachgremien bringen uns hier stetig voran. Gemeinsam wollen wir bestmöglich agieren. Der offene Austausch mit den Experten der Einheiten ist der Grundstein für das bis heute Erreichte“, sagt Bergmann.

Sein Kollege David Sachs, für die verwaltende Einheit an den Standorten und somit die Gebäudeinstandhaltung verantwortlich, ergänzt: „Ohne eine vertrauensvolle Partnerschaft zwischen allen Beteiligten läuft in der Instandhaltung und den Servicepartnerschaften nichts. Trustful Partnership ist die Grundlage für Verbesserungspotenziale im Unternehmen, dazu gehören eine konstruktive Kommunikation und der Austausch von Erfahrungen. Das große Ganze funktioniert nur als Team.“ (op)

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