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Evotec und Bayer entwickeln Therapien gegen Nieren-Erkrankungen

21.09.2016 -

Evotec gibt eine fünfjährige Multi-Target-Allianz mit Bayer bekannt. Im Rahmen der Zusammenarbeit sollen mehrere klinische Kandidaten für die Behandlung von Nierenerkrankungen, wie etwa chronische Nierenerkrankungen bei Patienten mit Diabetes, entwickelt werden. Beide Partner werden neuartige Zielmoleküle und umfangreiche, modernste Technologieplattformen in die Allianz einbringen und gleichermaßen für die präklinische Entwicklung potenzieller klinischer Kandidaten verantwortlich sein.

„Chronische Nierenerkrankungen stellen für Patienten schwere Erkrankungen dar, für die derzeit nur unzureichende Behandlungsoptionen verfügbar sind. Unsere neue Forschungsallianz mit Evotec ergänzt Bayers Forschungsaktivitäten auf diesem Gebiet, auf dem es immer noch einen hohen medizinischen Bedarf gibt“, sagte Professor Andreas Busch, Mitglied des Executive Committee der Pharmaceuticals Division und Head of Drug Discovery. „Wir freuen uns, die Zusammenarbeit mit einem so starken Partner im Rahmen  der Entwicklung neuer Wirkstoffkandidaten zum Wohl der Patienten fortzuführen.“

Dr. Cord Dohrmann, Chief Scientific Officer von Evotec, kommentierte: „Diese Forschungsallianz legt einen besonderen Fokus auf chronische Nierenerkrankungen, der häufigsten Ursache von terminalem Nierenversagen. Derzeit stehen Patienten, die unter terminalem Nierenversagen leiden, Dialyse oder Nierentransplantation als einzige Behandlungsoptionen zur Verfügung, da es keine wirksamen Behandlungsmethoden gibt, die das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamen oder umkehren können. Wir sind sehr stolz und freuen uns, unsere Bemühungen im Bereich Nierenerkrankungen, einem Bereich mit enormem ungedeckten medizinischen Bedarf, gemeinsam mit Bayer erweitern zu können.“

Im Rahmen der Vereinbarung erhält Bayer exklusiven Zugang zu ausgewählten Wirkstoffstrukturen sowie zu Evotecs CureNephron-Pipeline. Die Verantwortung für eine anschließende Entwicklung und Vermarktung geeigneter Kandidaten wird allein bei Bayer liegen. Die Zahlungen an Evotec, bestehend aus Forschungszahlungen und einer nicht bekannt gegebenen Lizenzgebühr, werden im Verlauf der Partnerschaft mindestens 14 Mio. EUR betragen. Darüber hinaus hat Evotec Anspruch auf präklinische, klinische und umsatzabhängige Meilensteinzahlungen von potenziell über 300 Mio. EUR sowie abgestufte Umsatzbeteiligungen im unteren zweistelligen Prozentbereich auf Umsätze der Produkte, die aus der Zusammenarbeit hervorgehen.

Im Jahr 2012 sind Bayer und Evotec bereits eine fünfjährige strategische Partnerschaft zur Behandlung von Endometriose eingegangen, die sich derzeit im vierten Jahr befindet. Im Rahmen der Partnerschaft wurden bisher vier präklinische Kandidaten entwickelt und ein klinisches first-in-class Programm initiiert.

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