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GEA mit starkem Auftragseingang im ersten Quartal

16.04.2015 -

Anlässlich ihrer heutigen Hauptversammlung hat die GEA Group neben ersten vorläufigen Daten zur laufenden Geschäftsentwicklung 2015 auch ein höheres Einsparpotential aus dem laufenden Programm "Fit for 2020" bekannt gegeben.

Der vorläufige Auftragseingang des Düsseldorfer Maschinenbaukonzerns lag im ersten Quartal mit rund 1.100 Mio. EUR etwa 8,7% über dem Vorjahreswert. Das organische Wachstum betrug rund 3%. Während einerseits Rückgänge aus den Kundenindustrien Öl und Gas sowie Marine verkraftet werden mussten, konnte andererseits das Nahrungsmittel- und Getränkegeschäft zulegen. Der Konzernumsatz stieg insbesondere währungsbedingt um über 5% auf rund 1.000 Mio. EUR. Das Verhältnis Auftragseingang zu Umsatz (Book to Bill Ratio) erreichte damit im ersten Quartal einen Wert von etwa 1,1.

Im Rahmen des derzeit laufenden Programms "Fit for 2020" konnte mittlerweile die geplante Struktur der beiden Business Areas Equipment und Solutions, des Global Corporate Center sowie der Ländergesellschaften weitestgehend finalisiert werden. Auch die künftige Aufstellung der Shared Service Center wurde nun definiert und auf den Weg gebracht.

"Auf Basis einer eingehenden Analyse der gegenwärtigen Struktur der gesamten GEA Group haben wir in den vergangenen Monaten die künftige Zielorganisation entsprechend dem im August 2014 vorgestellten Grobkonzept erarbeitet und weitere Einsparpotenziale identifiziert. Die neue Konzernstruktur mit weniger Hierarchiestufen und verringerter Komplexität soll bis Ende 2016 eingeführt sein, sodass wir ab dem Geschäftsjahr 2017 nunmehr jährliche Einsparungen in Höhe von mindestens 125 Mio. EUR realisieren werden. Bisher waren wir von mindestens 100 Mio. EUR jährlichen Einsparungen ausgegangen. Die Einmalaufwendungen werden sich ebenfalls erhöhen", erklärte Vorstandsvorsitzender Jürg Oleas.

Der wesentliche Grund für das erhöhte Einsparpotential liegt in einem höheren geplanten Stellenabbau, der jetzt zu einer Reduktion um rund 1.450 Mitarbeiterkapazitäten führt. In den ersten Schätzungen des letzten Jahres wurde der Abbau noch auf rund 1.000 Stellen beziffert. Das Management steht im engen Dialog mit den Arbeitnehmervertretungen. Die Verhandlungen über die Vorgehensweise beim Abbau der Arbeitsplätze und die soziale Abfederung der Maßnahmen laufen.

Für das laufende Geschäftsjahr 2015 geht das Unternehmen unter der Voraussetzung, dass es zu keiner Abschwächung des Weltwirtschaftswachstums kommt, auf Basis konstanter Wechselkurse zum Jahr 2014 und ohne Berücksichtigung von Akquisitionseinflüssen sowie Einmaleffekten von einem moderaten organischen Umsatzwachstum und einem operativen EBITDA zwischen 580 und 620 Mio. EUR aus. Unter den gleichen Voraussetzungen soll die Cash-Flow-Treiber-Marge ein Niveau zwischen 9,0 und 9,5% erreichen. In dieser Prognose sind erste Einsparungen aus der Konzernreorganisation noch nicht berücksichtigt. Vor diesem Hintergrund wird man eine Präzisierung des Ausblicks auf die Geschäftsentwicklung sowie einen detaillierteren Überblick der zu erwartenden Einsparungen und Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Programm "Fit for 2020" zusammen mit dem Bericht zum Verlauf des ersten Quartals am 11. Mai 2015 vorlegen.

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