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Heraeus ist neuer Vertriebs- und Kooperationspartner von Apworks

22.06.2018 -

SAP, Apworks und Heraeus wollen die innovative Anwendung „SAP Distributed Manufacturing“ als Kooperationsplattform zur schnelleren Einführung von additiver Fertigung in Fertigungs- und Lieferketten mit neuen Kundentools unterstützen. Bereits auf der Hannovermesse stellte die Aerotec-Tochter Apworks die Integration der Plattform mit der Bezeichnung „AMXpert“ in die SAP-Softwarelandschaft vor. Das Tool hilft Anwendern vor allem bei einer der zentralen Fragestellung der additiven Fertigung: Wie identifiziert man Bauteile mit Potential für den metallischen 3D-Druck? „In der Kooperation sind wir mit SAP und dem Manufacturing Network konsequent den nächsten Schritt in Richtung Industrialisierung des metallischen 3D-Drucks gegangen. Durch die Zusammenarbeit eröffnet sich dem Kunden die Möglichkeit, Massendaten auf Druckbarkeit zu prüfen und Experten und Kunden über die virtuelle Plattform zusammenzubringen. Hierbei liegt die Besonderheit vor allem im Einsatz einer selbstlernenden Datenbank, die Druckbarkeit, Orientierung und somit Kosten intelligent bewertet. Dadurch können sowohl Kosten als auch Ressourcen signifikant eingespart werden, betont Sven Lauxmann. Das neue, integrierte Tool soll in wenigen Wochen für zahlreiche Materialien online gehen.

Apropos Scalmalloy: Heraeus Additive Manufacturing ist neuer Vertriebs- und Kooperationspartner der Apworks für die Weiterentwicklung von Scalmalloy, dem weltweit ersten Material, welches speziell für die additive Fertigung entwickelt wurde, und die höchstfeste druckbare Aluminiumlegierung, die es aktuell auf dem Markt gibt. Heraeus ist als Materialspezialist zur Herstellung und Qualifizierung von Metallpulvern für die additive Fertigung ein führender Partner für die Entwicklung neuer Metalllegierungen. Tobias Caspari, Head of Heraeus Additive Manufacturing, ist von den Vorteilen der neuen Kooperation überzeugt: „Gemeinsam mit Apworks haben wir das Ziel, Scalmalloy zu kommerzialisieren, neue Einsatzmöglichkeiten zu finden und unterschiedlichste Industrien dafür zu begeistern. Wir wollen zeigen, was mit diesem Werkstoff und mit dem 3D-Druck insgesamt möglich ist. Die Kooperation mit SAP Distributed Manufacturing ist hierbei ein wichtiger Baustein.“