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Merck erzielt im 2. Quartal 2021 ein hervorragendes Geschäftsergebnis

05.08.2021 - Merck hat im 2. Quartal 2021 ein hervorragendes Geschäftsergebnis erzielt. Der berichtete Konzernumsatz stieg im Vergleich zum pandemiebedingt schwächeren Vorjahresquartal um 18,2% auf 4,9 Mrd. EUR. Das EBITDA pre, die wichtigste Kennzahl zur Steuerung des operativen Geschäfts, legte um 46,7% auf 1,6 Mrd. EUR zu.

Nach einem starken 1. Halbjahr aktualisiert und erhöht Merck die nach dem 1. Quartal veröffentlichte Prognose für das Geschäftsjahr 2021 und rechnet nunmehr mit einem Konzernumsatz zwischen 18,8 und 19,7 Mrd. EUR. Das EBITDA pre erwartet Merck in der Spanne von 5,6 bis 6,0 Mrd. EUR. 

„In allen Geschäftsbereichen ist es uns gelungen, für beschleunigtes, effizientes Wachstum zu mobilisieren. Vor allem unsere Big 3, unsere Healthcare-Pipeline, Process Solutions und Semiconductor Solutions, haben zu Mercks ausgezeichneter Leistung im 2. Quartal beigetragen. Wir sind bereit, nachhaltiges Wachstum abzuliefern, denn wir sind optimal positioniert, um alle wichtigen Makrotrends in der Covid-19-Pandemie und nach Covid anzugehen“, sagte Belén Garijo, Vorsitzende der Geschäftsleitung von Merck.

Zweistelliges organisches Wachstum aller Unternehmensbereiche
Das organische Umsatzwachstum des Konzerns gegenüber dem Vorjahresquartal, zu dem alle Unternehmensbereiche mit zweistelligen Wachstumsraten beitrugen, belief sich auf 23,0%. Negative Währungskurseffekte wirkten sich im Berichtsquartal mit -4,8% auf die Umsatzerlöse aus.

Das organische Wachstum des EBITDA pre belief sich auf 52,0%. Negative Währungseffekte von -5,2% wirkten sich allerdings gegenläufig auf das EBITDA pre aus. Bezogen auf die Umsatzerlöse ergab sich im Berichtsquartal eine EBITDA-pre-Marge von 32,4%. Das Ergebnis je Aktie pre verbesserte sich um 72,3% auf 2,24 EUR. Das operative Ergebnis EBIT erreichte 1,0 Mrd. EUR und hat sich gegenüber dem Vorjahresquartal mehr als verdoppelt. Gleiches gilt für das Konzernergebnis, das im Berichtsquartal auf 745 Mio. EUR zulegte. Der operative Cashflow stieg um 76,9% auf 888 Mio. EUR. Die Nettofinanzverbindlichkeiten beliefen sich zum Ende des 2. Quartals auf 10,1 Mrd. EUR.

Starkes Wachstum im 1. Halbjahr
In den ersten sechs Monaten des Jahres 2021 legten die Umsatzerlöse des Merck-Konzerns um 11,9% auf 9,5 Mrd. EUR zu. Zu dieser positiven Umsatzentwicklung trugen alle Unternehmensbereiche bei. Das EBITDA pre stieg in der ersten Jahreshälfte gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 36,9% auf 3,1 Mrd. EUR, das Ergebnis je Aktie pre um 57,9% auf 4,42 EUR.

Prognose für das Geschäftsjahr 2021 erhöht
Merck geht davon aus, dass sich die im 2. Halbjahr 2020 eingesetzte Erholung des Geschäfts von den negativen Einflüssen aus der Covid-19-Pandemie im Geschäftsjahr 2021 fortsetzen wird. Das Unternehmen rechnet derzeit nicht damit, dass weitere Ausbruchswellen einen dem 1. Halbjahr 2020 vergleichbaren negativen Effekt, insbesondere auf die Unternehmensbereiche Healthcare und Electronics, haben werden. Für Life Science erwartet Merck aufgrund der Covid-19-Pandemie weiterhin deutlich positive Beiträge, insbesondere im Process-Solutions-Geschäft. Die zunehmende Verfügbarkeit von Covid-19-Impfstoffen und die damit einhergehende Immunisierung der Bevölkerung dürfte zu einer weiteren Stabilisierung der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lage beitragen. Dennoch unterliegt die vorliegende Prognose einem höheren Grad an Schätzungsunsicherheit, als dies in den Jahren vor der Covid-19-Pandemie der Fall war.

Nach einem starken 1. Halbjahr 2021, dessen Treiber insbesondere der Unternehmensbereich Life Science war, aktualisiert und erhöht Merck die Prognose der Umsatzerlöse für den Konzern leicht und erwartet im Geschäftsjahr 2021 ein organisches Wachstum von 12% bis 14%. Bisher hatte das Unternehmen mit einem organischen Wachstum von 10% bis 12% gerechnet. Alle Unternehmensbereiche, vor allem Life Science, sollten zum organischen Wachstum beitragen. Merck erwartet unverändert negative Währungseffekte zwischen -2% und -4%. Insgesamt prognostiziert das Unternehmen nunmehr Umsatzerlöse im Bereich von 18,8 bis 19,7 Mrd. EUR. Bisher rechnete Merck mit Umsatzerlösen zwischen 18,5 und 19,5 Mrd. EUR.

Für das EBITDA pre im Geschäftsjahr 2021 erhöht das Unternehmen die Prognose und rechnet nunmehr, basierend auf einem um den Auflösungsbetrag der Rückstellung aus dem Patentrechtsstreit mit Biogen bereinigten EBITDA pre des Jahres 2020 von 4,84 Mrd. EUR, mit einem organischen Anstieg zwischen 21% und 25%. Bislang hatte Merck einen Zuwachs von 16% bis 20% erwartet. Zum organischen Wachstum sollten alle Unternehmensbereiche beitragen, insbesondere Life Science. Die prognostizierte Wechselkursentwicklung dürfte das EBITDA pre des Konzerns im Geschäftsjahr 2021 unverändert mit voraussichtlich -2% bis -4% belasten und sich in allen Geschäften niederschlagen, am stärksten im Unternehmensbereich Healthcare. Das erwartete EBITDA pre liegt damit bei 5,6 bis 6,0 Mrd. EUR; bisher hatte Merck mit einem Wert zwischen 5,4 und 5,8 Mrd. EUR gerechnet.

Die erwartete starke operative Geschäftsentwicklung im Geschäftsjahr 2021 dürfte der Haupttreiber des operativen Cash Flow sein, weshalb Merck auch hier die Prognose gegenüber dem 1. Quartal auf 3,8 bis 4,4 Mrd. EUR anhebt. Bislang hatte das Unternehmen mit einem operativen Cash Flow zwischen 3,6 und 4,2 Mrd. EUR gerechnet. Das Ergebnis je Aktie pre erwartet Merck in der Spanne zwischen 7,80 EUR bis 8,50 EUR.

Neben der Prognose für das laufende Geschäftsjahr hat Merck heute auch ausgewählte, aktualisierte mittelfristige Erwartungen über das Jahr 2021 hinaus veröffentlicht. Im Unternehmensbereich Healthcare erwartet Merck im Jahr 2022 nun Umsatzerlöse zwischen 1,6 und 1,8 Mrd. EUR durch neue Produkte aus der Entwicklungspipeline. Bisher hatte das Unternehmen mit einem Umsatzbeitrag von rund 2 Mrd. EUR gerechnet. Für den Unternehmensbereich Life Science rechnet Merck auch im Jahr 2022 mit signifikanten pandemiebedingten Umsätzen. Im Process-Solutions-Geschäft erwartet das Unternehmen einen positiven Umsatzbeitrag von mindestens 700 Mio. EUR; bisher war es von mindestens 500 Mio. EUR ausgegangen. Im Unternehmensbereich Electronics rechnet das Unternehmen angesichts der anhaltend starken Entwicklung des Halbleitermarkts damit, dass die positiven Marktsignale auch mittelfristig anhalten werden.

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