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Merck kooperiert mit Mersana Therapeutics

Entwicklung neuartiger immunstimulatorischer Antikörper-Wirkstoff-Konjugate

26.12.2022 - Merck hat eine Forschungskooperation und kommerzielle Lizenzvereinbarung mit Mersana Therapeutics, Cambridge, Massachusetts, USA bekannt gegeben. Gegenstand ist die Erforschung von neuartigen, bis zu zwei pharmakologische Angriffspunkte (Targets) adressierenden Antikörper-Wirkstoff-Konjugaten (ADCs) unter Einsatz der Immunosynthen-Plattform von Mersana für ADCs mit einem Sting-Agonisten als gekoppelten Wirkstoff.

Mithilfe der Immunosynthen-Plattform können systemisch verabreichte ADCs erzeugt werden, die die Sting-Signalkette sowohl in tumorresidenten Immunzellen als auch in Antigen-exprimierenden Tumorzellen lokal aktivieren und so das Antitumorpotenzial freisetzen, das von einer Stimulation des angeborenen Immunsystems ausgeht.

„Aufbauend auf unserer tiefgreifenden Expertise und unserem Portfolio an zwei klinischen und neun präklinischen Kandidaten im ADC-Bereich konzentrieren wir uns auf die Erforschung modernster ADC-Therapien der nächsten Generation“, sagte Paul Lyne, Leiter der onkologischen Forschung im Unternehmensbereich Healthcare von Merck. „Ein Ansatz, der mithilfe eines immunmodulatorischen ADCs unmittelbar auf die Mikroumgebung des Tumors abzielt, könnte einer größeren Zahl von Patienten den Nutzen dieser Immuntherapie erschließen. Die Zusammenarbeit mit Mersana zur Entwicklung neuartiger immunstimulatorischer ADCs, die das Potenzial des Sting-Signalwegs nutzbar machen können, stellt eine ideale Ergänzung zu unseren Innovationen in diesem Bereich dar.“

Der Sting-Signalweg spielt eine fundamentale Rolle für die Erzeugung einer angeborenen Immunantwort, die eine Antitumoraktivität und ein immunologisches Gedächtnis bewirken kann. Die präklinischen Daten von Mersana belegen, dass die Immunosynthen-Plattform sowohl in Tumorzellen als auch in tumorresidenten myeloischen Zellen eine äußerst gezielte Aktivierung des Sting-Signalwegs ermöglichen kann, ohne dass unerwünschte systemische Wirkungen auftreten.

„Wir freuen uns auf die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Merck, um die Reichweite unserer Immunosynthen-Plattform zu vergrößern und neuartige Produktkandidaten voranzubringen, die Patienten zugutekommen können“, sagte Anna Protopapas, President und Chief Executive Officer von Mersana Therapeutics.

Im Rahmen der Vereinbarung übernimmt Mersana die Entwicklung neuartiger, bis zu zwei Targets adressierender ADC-Produktkandidaten unter Nutzung seiner Immunosynthen-Plattform für die Konjugation der firmeneigenen Antikörper von Merck.

Mersana wird eine Vorauszahlung in Höhe von 30 Mio. USD erhalten. Darüber hinaus hat das Unternehmen Anspruch auf die Erstattung bestimmter Kosten, den Erhalt von potenziellen Meilensteinzahlungen in Höhe von bis zu 800 Mio. USD für definierte Entwicklungs-, Zulassungs- und Vermarktungsziele sowie von Lizenzzahlungen bis zu einem niedrigen zweistelligen Prozentsatz auf weltweite Umsatzerlöse jeglicher ADCs, die im Rahmen der Vereinbarung entwickelt werden und die Zulassung erhalten.

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