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Pfizer und Biontech sollen Japan mit 120 Millionen Dosen Impfstoff beliefern

01.08.2020 - Pfizer und Biontech gaben jetzt eine Vereinbarung mit dem japanischen Ministerium für Gesundheit, Arbeit und Wohlfahrt (MHLW) bekannt, ab 2021 120 Millionen Dosen ihres BNT162 mRNA-basierten Impfstoffkandidaten gegen SARS-CoV-2 zu liefern, vorbehaltlich des klinischen Erfolgs und der behördlichen Zulassung.

Finanzielle Einzelheiten der Vereinbarung wurden nicht bekannt gegeben. Wie von der Regierung Japans gefordert, sind die Lieferungen des Impfstoffkandidaten für die erste Hälfte des Jahres 2021 geplant.

„Wir fühlen uns zutiefst geehrt, mit der japanischen Regierung zusammenzuarbeiten und unsere wissenschaftlichen und Produktionsressourcen für unser gemeinsames Ziel einzusetzen, Millionen von Dosen eines potenziellen COVID-19-Impfstoffs so schnell wie möglich dem japanischen Volk zur Verfügung zu stellen", sagte Pfizer-CEO Albert Bourla

„Indem sie die Welt an einem Ort zusammenbringen, sind die Olympischen Spiele seit Jahrhunderten ein Symbol für eine globale Gemeinschaft. Als eine neue Version eben dieses Geistes können die Olympischen Spiele 2020 in Tokio für uns alle zu einem Symbol dafür werden, wie alle Nationen der Welt gemeinsam eine globale Pandemiegefahr überwinden können. Wir sind stolz und fühlen uns geehrt, dass unser Impfstoffkandidat einen Beitrag zu den Bemühungen der japanischen Regierung leisten kann, diese Vision Wirklichkeit werden zu lassen", sagte Ugur Sahin, CEO Biontech.

Am 27. Juli gaben Pfizer und BioNTech bekannt, dass die Unternehmen nach eingehender Prüfung der präklinischen und klinischen Daten aus klinischen Phase-1/2-Studien und in Absprache mit dem Center for Biologics Evaluation and Research (CBER) der FDA und anderen globalen Regulierungsbehörden den Impfstoffkandidaten BNT162b2 ausgewählt haben, um in eine Phase-2/3-Studie überzugehen. BNT162b2 kodiert ein optimiertes SARS-CoV-2-Glykoprotein in voller Länge, das das Ziel von virenneutralisierenden Antikörpern ist. In der Spätphase der Studie werden die Unternehmen eine Dosis von 30 µg in einem 2-Dosis-Regime mit bis zu 30.000 Teilnehmern im Alter von 18 bis 85 Jahren untersuchen. Es wird erwartet, dass etwa 120 Standorte weltweit einbezogen werden, auch in Regionen mit einer signifikanten erwarteten Übertragung von SARS-CoV-2.

Unter der Annahme eines klinischen Erfolgs wollen Pfizer und Biontech bereits im Oktober 2020 eine behördliche Prüfung für BNT162b2 zu beantragen. Falls eine behördliche Genehmigung oder Zulassung erteilt wird, sollen bis Ende 2020 weltweit bis zu 100 Millionen Dosen und bis Ende 2021 etwa 1,3 Milliarden Dosen geliefert werden.

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