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Syngenta: Schwache Marktbedingungen teilweise ausgeglichen

26.07.2017 -

Syngenta verzeichnete im 1. Halbjahr 2017 einen Konzernumsatz von 6,9 Mrd. USD. Der Konzernumsatz sank zu konstanten Wechselkursen um 2%, bei einem Rückgang der Absatzmengen um 1% und Preissenkungen um 1%. Die Währungseffekte auf den Umsatz waren neutral. Beim Saatgut ergab sich mit 1,6 Mrd. USD ein Umsatzplus von 5% zu konstanten Wechselkursen. Der Umsatz mit Pflanzenschutzmitteln fiel mit 5,0 Mrd. USD um 5% geringer aus. Der Umsatz von Controls und Flowers belief sich insgesamt auf 0,3 Mrd. USD.

EBITDA von 1,7 Mrd. USD
Das EBITDA ging um 5% zurück. Die EBITDA-Marge betrug 24,2% (erstes Halbjahr 2016: 24,9%), bedingt durch geringere Absatzmengen und niedrigere Preise.

Nettofinanzaufwand und Steuern
Der Nettofinanzaufwand belief sich auf 77 Mio. USD (erstes Halbjahr 2016: 130 Mio. USD). Der Rückgang ist vor allem auf niedrigere Absicherungskosten zurückzuführen. Der Steuersatz vor Restrukturierung betrug 15% (erstes Halbjahr 2016: 15%).

Reingewinn
Der Reingewinn nach Restrukturierung und Wertberichtigung betrug 928 Mio. USD (erstes Halbjahr 2016: 1,1 Mrd. USD). Der Aufwand für Restrukturierung und Wertberichtigung stieg auf 210 Mio. USD (erstes Halbjahr 2016: 102 Mio. USD), bedingt durch höhere Aufwendungen für die Barauszahlung im Zusammenhang mit Mitarbeiterbeteiligungsplänen sowie Wertberichtigungsverluste in Verbindung mit der Veräußerung einer Nutzpflanzensparte. Der Gewinn pro Aktie vor Restrukturierung und Wertberichtigung lag bei 12,32 USD (1. Halbjahr 2016: 12,69 USD) auf vollständig verwässerter Basis.

Cashflow und Bilanz
Der Free Cashflow vor Akquisitionen betrug 21 Mio. USD (erstes Halbjahr 2016: 335 Mio. USD) nach Einmalzahlungen von 276 Mio. USD für die Barauszahlung im Zusammenhang mit Mitarbeiterbeteiligungsplänen nach der ChemChina-Transaktion. Damit war der Free Cashflow erst zum zweiten Mal seit 2011 im ersten Halbjahr positiv – eine Entwicklung, die die anhaltende Kontrolle des Umlaufvermögens widerspiegelt. Das durchschnittliche betriebliche Umlaufvermögen in Prozent des Umsatzes lag bei 47% (erstes Halbjahr 2016: 47%).

Die Anlageinvestitionen einschließlich immaterieller Anlagen beliefen sich auf 194 Mio. USD – 27 Mio. USD niedriger als im ersten Halbjahr 2016.

Dividende
Am 16. Mai wurde eine Sonderdividende in Höhe von 5,00 CHF pro Aktie ausgezahlt. Dies entspricht einer Ausschüttungssumme von 470 Mio. USD.

CEO Erik Fyrwald: „Die erste Jahreshälfte stellte mit dem Abschluss der Transaktion mit ChemChina einen historischen Moment in der Geschichte von Syngenta dar. Mit der Unterstützung von ChemChina liegt unser Fokus ganz auf dem Ziel, unsere Führungsposition im Bereich Pflanzenschutz auszubauen und eine starke Nummer Drei im Bereich Saatgut zu werden. Wir sind bereit, unsere neuen Strategien für diese Bereiche entschlossen umzusetzen und haben unsere Organisation vereinfacht, um dadurch die Anforderungen unserer Kunden am besten erfüllen zu können.

Im ersten Halbjahr 2017 blieb unser Umsatz zu konstanten Wechselkursen in Europa, Afrika und dem Mittleren Osten sowie in Nordamerika trotz widriger Wetterbedingungen und niedriger Rohstoffpreise unverändert. Dabei leisteten neue Produkte weiterhin einen entscheidenden Beitrag. Unser Umsatz in Lateinamerika war erneut stark rückläufig, da die Branche unter niedrigen Rohstoffpreisen leidet und die Bestände in den Vertriebskanälen in Brasilien hoch sind. Wir treiben Produktivitätsgewinne und Kosteneinsparungen weiterhin voran, welche die Auswirkungen der schwierigen Marktbedingungen auf unsere Profitabilität teilweise ausgleichen.

Mit Blick auf die Zukunft konzentrieren wir uns auf das profitable Wachstum unserer Marktanteile sowie auf unser Ziel, das kooperativste und zuverlässigste Team in der Landwirtschaft zu sein, welches führende Innovationen im Bereich Saatgut und Pflanzenschutz bietet. Diese sollen dazu beitragen, den Wohlstand von Landwirten überall auf der Welt zu steigern. Im ersten Halbjahr 2017 konnten wir durch unsere Innovationen im Pflanzenschutz die Folgen der schwachen Marktbedingungen teilweise ausgleichen. Innovation ist auch ein wichtiger Wachstumsfaktor für unser Saatgutgeschäft und ich freue mich, dass wir kürzlich die Einfuhrgenehmigung in China für den Agrisure Duracade-Trait erhalten haben. Die Erteilung der behördlichen Genehmigung eröffnet uns neue Möglichkeiten für unser Maisportfolio. US-Landwirte erhalten jetzt Zugang zu vielversprechenden neuen Hybriden sowie den neuesten Technologien zur Bekämpfung des Maiswurzelbohrers.“

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