Strategie & Management

VCW Konferenz: Social Media in der chemischen Industrie

07.11.2013 -

Im privaten Bereich und in der Kommunikation mit dem Konsumenten im B2C-Sektor haben Soziale Medien wie Facebook, Xing oder Twitter längst Einzug gehalten und viele Gepflogenheiten des Kommunizierens stark verändert. In der chemischen Industrie und ganz allgemein in B2B-Unternehmen sind dahingehende Aktivitäten noch eher zurückhaltend, denn die Chancen, Möglichkeiten und eventuellen Risiken dieser neuen Art der Kommunikation lassen sich noch schwer abschätzen.

Fehlende Best-Practice-Beispiele aber auch unklare Anwendungsszenarien schränken die Übertragung erfolgreicher Social Media und Crowdsourcing-Ansätze von B2C-Unternehmen in die Unternehmenskommunikation der chemischen Industrie vielfach noch ein. Die Konferenz „Social Media in der chemischen Industrie", die die Vereinigung für Chemie und Wirtschaft (VCW), eine Sektion in der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh), am 7. November 2013 durchführt, soll diese Berührungsängste überwinden helfen.

Welche Veränderungen Social Media in den operativen Prozessen von Unternehmen bewirken kann und wie man letztlich zum Social Business gelangt, zeigen die Vorträge von Dr. Willms Buhse, DoubleYUU, und Stephan Schneider, IBM. Marlene Wolf, BASF, und Dr. Georg Oenbrink, Evonik Industries, stellen in diesem Rahmen ihre Social Media-Aktivitäten bzw. Crowdsourcing-Konzepte vor. Jan Grau, Die Kollaborateure, berichtet über ein Internettool, das unternehmensübergreifend als Informationsplattform dient, und Rieke Höpfner, Wiley-VCH Verlag, macht deutlich, wie Social Engagement das B2B-Marketing verändern wird.

Unter dem Motto „Social Chemistry" hatte die VCW in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Wirtschaftschemie der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster im Vorfeld der Veranstaltung einen Ideenwettbewerb ausgerufen. Die Teilnehmer sollen hierbei zeigen, wie Social Media in der Chemie nicht nur Spaß machen, sondern gleichzeitig einen Mehrwert und individuellen Nutzen für die agierenden Unternehmen und beteiligten Akteure liefern kann. Die drei Preisträger werden ihre Ideen auch auf der Konferenz vortragen.

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