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Vetter investiert in Weiterentwicklung seiner Standorte

Schaffung zusätzlicher Kapazitäten

30.09.2015 -

Mit Investitionen in Höhe von rund 300 Mio. EUR wird Vetter seine Standorte über die kommenden fünf Jahre kontinuierlich erweitern und weiterentwickeln. Der Pharmadienstleister verfolgt damit das Ziel, Kunden auch zukünftig seine hohen Qualitätsstandards in der aseptischen Abfüllung von Parenteralia bieten zu können. Die Investitionen umfassen neben Neubauten und anderen Kapazitätserweiterungen unter anderem auch die standortübergreifende Umsetzung des in Eigenregie entwickelten optimierten RABS-Konzeptes sowie weitere Hightech-Ausstattung.

Ein Großteil der Investitionen wird im Produktionsstandort Schützenstraße umgesetzt, der innerhalb der nächsten Jahre umfassend weiterentwickelt werden wird. Erste Aktivitäten wurden bereits 2013 durch den Bau eines neuen Multifunktionsgebäudes mit Räumlichkeiten für den Entwicklungsbereich und die Informationstechnologie des Unternehmens gestartet. In den kommenden Jahren wird es am Standort weitere Neu- und Umbauten sowie Modernisierungen an Technik und Infrastruktur geben.

Auch der Standort Ravensburg Vetter Süd wird erweitert. Hier investiert Vetter unter anderem in zusätzliche hochmoderne Fertigungslinien.

Am Standort Ravensburg Vetter West entsteht zusätzlich zum erst 2012 neu eröffneten Zentrum für Optische Kontrolle und Logistik ein zweites Gebäude mit weiteren Kapazitäten für die Endprüfung der abgefüllten Medikamente sowie umfassende Lagerflächen. Das Unternehmen vergrößert damit seine Kapazitäten vor Ort um mehr als das Doppelte. Die Rohbauarbeiten am neuen Standort sind bereits abgeschlossen, so dass dieser aus heutiger Sicht wie geplant im Jahr 2017 in Betrieb genommen werden kann. Alle drei Erweiterungen erhöhen die Kapazitäten des Unternehmens im Bereich Wirkstoffabfüllung und Logistik.

Zentrales Element der technischen Weiterentwicklungen wird die unternehmensweite Implementierung eines eigens entwickelten, optimierten Restricted Access Barrier-Systems (RABS)-Konzeptes sein. Seit Jahrzehnten setzt der Pharmadienstleister in der aseptischen Fertigung auf RABS. Die Methode erreicht das von Regulierungsbehörden geforderte Sterilitätsniveau und ermöglicht dabei gleichzeitig einen schnellen und sicheren Produktwechsel. Die Eigenentwicklung des Unternehmens verbindet die Vorteile der RABS-Technologie mit denen eines Isolators: Zentrales Element des optimierten RABS-Konzeptes ist eine vollautomatisch ablaufende Dekontamination des Reinraumes mit Wasserstoffperoxid (H2O2) innerhalb eines für heutige Standards einzigartig schnellen Dreistundenzyklus. Nach dem am Standort Schützenstraße in einem Reinraum erfolgreich abgeschlossenen Pilotprojekt wird Vetter das Konzept über die nächsten Jahre in sämtlichen Reinräumen implementieren.

Alle geplanten Maßnahmen zielen darauf ab, zukünftige Kundenerwartungen und regulatorische Anforderungen bereits frühzeitig erfüllen zu können. Das Unternehmen richtet sich damit auch auf den sich wandelnden internationalen Pharmamarkt aus, der aktuell von Themen wie komplexer werdenden Molekülen oder auch geringeren Stückzahlen geprägt ist. „Wir kennen unseren Markt und bereiten uns frühzeitig auf Veränderungen vor. Dafür spielen kontinuierliche Investitionen in unsere Standorte eine wichtige Rolle, die zu einer erfolgreichen Zukunft für uns und unsere Kunden beitragen“, unterstreicht Geschäftsführer Peter Sölkner. Sein Geschäftsführungs-Kollege Thomas Otto fügt hinzu: „Als zuverlässiger Partner für die Medikamentenentwicklung und -herstellung ist es uns wichtig, jedes einzelne Kundenprojekt zuverlässig und erfolgreich abzuschließen – heute und in Zukunft. Mit den Investitionen gehen wir dazu den richtigen Schritt zur richtigen Zeit.“

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