Evonik erhält Pharmazulassungen für Wasserstoffperoxid für die Lachszucht

Asperix Vet für Aquakultur in Nordeuropa

Mit Asperix Vet bietet Evonik auf dem Markt in Nordeuropa ein umweltfreundliches Mittel gegen Seeläuse in der Aquakultur an. Für das Produkt erhält Evonik die Zulassungen (Marketing Authorization) für UK, Norwegen und Island.

Es wird am Produktionsstandort Antwerpen, Belgien, hergestellt, der dafür bereits Ende 2016 die entsprechende Herstellerlaubnis sowie GMP-Lizenz bekam. Das Produkt wird von Evonik exklusiv in den genannten Ländern über den Vertriebspartner Helm Skandinavien als pharmazeutischer Großhändler vertrieben.

Christoph Batz-Sohn, Marketing Director für Aquaculture im Evonik Geschäftsbereich Active Oxygens erläutert: „Mit dem Vertrieb von Asperix Vet geht das Geschäftsgebiet einen ersten Schritt in dieser Industrie. Wir arbeiten an weiteren Projekten, um unsere umweltverträgliche Technologie für die Aquakultur nutzbar zu machen.“

Seit 2013 ist Helm der Marktführer beim Vertrieb von Chemikalien für die Konservierung und Weiterverarbeitung von Nebenprodukten, die bei Fischfang und Fischzucht entstehen. Die Infrastruktur in den nordischen Ländern und die logistische Leistungsfähigkeit sind erstklassig und machen Helm somit zum geeigneten Partner für Evonik. Mit der Ergänzung des Portfolios stärkt Helm die Marktposition noch weiter in diesem stetig wachsenden und wichtigen Segment.

Für Lars Storm von Helm Skandinavien ist: „Evonik für uns ein idealer Partner, da wir hier auf langjährige Erfahrung und eine verlässliche Lieferkette setzen können. Das neue Produkt ist eine wichtige Ergänzung zum aktuellen Produktportfolio von Helm Skandinavien.“

Wasserstoffperoxid wird erfolgreich als Antiparasitikum gegen Seeläuse in der Lachszucht eingesetzt. Dort stellt es eine umweltfreundliche Alternative zu speziellen Insektiziden dar, da es sich nach der Behandlung der Fische komplett in Wasser und Sauerstoff zersetzt. Die Fische können zum Beispiel direkt nach der Behandlung geerntet werden und es verbleibt keinerlei Gefahr bezüglich Rückständen für den menschlichen Verzehr.

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