Gesamtkosten und Effizienz entscheidend

  • Wilfried Norf, Betriebsingenieur bei Evonik Stockhausen und verantwortlich für die Anlagenbetreuung, hat sich wieder für Linde-Stapler entschieden.Wilfried Norf, Betriebsingenieur bei Evonik Stockhausen und verantwortlich für die Anlagenbetreuung, hat sich wieder für Linde-Stapler entschieden.
  • Wilfried Norf, Betriebsingenieur bei Evonik Stockhausen und verantwortlich für die Anlagenbetreuung, hat sich wieder für Linde-Stapler entschieden.
  • Der Lärmpegel der Linde-Treibgasstapler H25 mit 2,5 t Tragfähigkeit ist mit dem eines Elektrostaplers vergleichbar.

Seit 2002 hat Evonik Stockhausen in Krefeld Linde-Treibgasstapler im Einsatz. Während dieser Zeit erzielte das Unternehmen mit den Fahrzeugen eine hohe Gesamteffizienz beim Materialumschlag. Als in diesem Jahr die Leasingverträge der Stapler ausliefen, schrieb das Unternehmen erneut den Auftrag aus, um die bisherigen Fahrzeuge gegen den Wettbewerb antreten zu lassen. Aufgrund der innovativen Technik, die für einen sehr effizienten und wirtschaftlichen Einsatz sorgt, bestanden für das Krefelder Unternehmen keine Zweifel, wieder auf Linde zu setzen.

Evonik Stockhausen gehört zum weltweit tätigen Industriekonzern Evonik Industries, der rund 43.000 Mitarbeiter beschäftigt. Der Evonik-Standort in Krefeld ist mit rund 1.000 Mitarbeitern innerhalb der Gruppe ein sogenannter „Multi-User-Standort", d. h., die Infrastruktur des Unternehmens wird von mehreren Geschäftseinheiten gemeinsam genutzt. Die Produktpalette reicht von Superabsorbern zur Herstellung von Babywindeln über den Bereich Skin Care, der Hautschutz-, Hautreinigungs- und Hautpflegeprodukte herstellt, bis hin zu speziellen Polymeren für die Landwirtschaft, die Kabel- und Verpackungsindustrie sowie für die Brandbekämpfung. In Krefeld-Linn betreibt Evonik Stockhausen ein Logistikzentrum mit modernster Hochregallagertechnik. Von hier aus werden die Produkte in 1.000 kg Big Bags oder als Silo-Ware weltweit per Bahn oder Lkw verschickt. Sowohl das Werk als auch das Logistikzentrum sind an das Schienennetz der Bahn angeschlossen.

Die Kosten immer im Blick

Das Staplerkonzept bei Evonik Stockhausen basiert auf einer kostenbewussten und bedarfsgerechten Planung. Der größte Teil der Flurförderzeuge im Werk wird über Leasingverträge mit einer Laufzeit von 60 Monaten finanziert. Dies stellt eine feste monatliche Rate über die gesamte Laufzeit sicher und bindet die Liquidität nicht im Anlagevermögen. Das Unternehmen fokussiert bei Investi­tionen aber nicht allein die Anschaffungskosten, sondern zieht auch die Folgekosten, wie Aufwendungen für Energie, Service und Personal mit ins Kalkül. Diese spielen bei der Betrachtung der Gesamteffizienz einer Flotte eine wesentliche Rolle, denn sie schlagen über die gesamte Lebensdauer eines Fahrzeugs erheblich zu Buche.

Deshalb war bei der Entscheidungsfindung die Ergonomie und der damit verbundene höhere Fahrerkomfort sowie eine energiesparende, leistungsstarke und wartungsfreie Fahrzeugtechnik wichtig. „Die Linde-Stapler sind im Anschaffungspreis zwar etwas teurer, doch stellt man diesem die Energie-, Service- und Personalkosten gegenüber, relativiert sich das wieder. Für uns sind die Kosten über die gesamte Lebensdauer eines Fahrzeugs maßgeblich", erklärt Wilfried Norf, Betriebsingenieur bei Evonik Stockhausen und verantwortlich für die Anlagenbetreuung. „Und aufgrund der modernen Fahrzeugtechnik der Linde-Stapler mit hohen Leistungsdaten und einem hohen Komfort erzielen wir erhebliche Einsparungen bei den Folgekosten. Dadurch werden die höheren Anschaffungskosten weit mehr als ausgeglichen. Das heißt, was zunächst teurer scheint, ist am Ende billiger."

Höherer Komfort lohnt sich
In Krefeld hat das Unternehmen insgesamt 14 Linde-Treibgasstapler der Baureihe H25 mit 2,5 t Tragfähigkeit im Einsatz. Die Fahrzeuge sind u. a. für den Transport der Rohstoffe verantwortlich, die nicht im Kesselwagen per Bahn oder per Tankzug direkt über das Silo angeliefert werden können. Die Erzeugnisse werden per Silo verladen oder in 625/1.000 kg Big Bags verpackt und per Treibgasstapler in Container, Lkw oder von der Produktion auf die Förderbänder geladen. Da die Fahrzeuge im Außeneinsatz tätig sind, haben alle Stapler eine Vollschutzkabine inklusive Heizung und Sitzheizung, einen Superkomfortsitz mit Kopfstütze, Straßenbeleuchtung und eine Anhängerkupplung. Evonik Stockhausen unterliegt wie alle Unternehmen strengen Arbeits- und Gesundheitsschutz-Auflagen und achtet sehr auf die Sicherheit und Ergonomie am Arbeitsplatz. Die Schwingungsabkopplung der Linde-Stapler zur Reduzierung von Ganzkörpervibrationen war deshalb ein wichtiger Punkt für das Unternehmen, denn die Fahrer müssen auf dem Firmengelände Strecken über Kopfsteinpflaster und Schienen fahren. Durch Schwingungsabkopplung und Sitzfederung aber werden Maststöße und Fahrbahnunebenheiten von Chassis und Fahrer ferngehalten. Die körperliche Belastung der Mitarbeiter reduziert sich deutlich. Außerdem erspart ein funktionelles Ergonomie-Konzept jeden überflüssigen Handgriff des Fahrers, sodass dieser produktiver arbeiten kann und weniger körperlichen Belastungen ausgesetzt ist. Erwiesenermaßen machen die Personalkosten allein 80 % der Gesamtkosten beim Ein-Schicht-Betrieb aus und damit ein Vielfaches aller weiteren Kosten wie Finanzierung, Service und Energie, da macht sich eine Investition in höheren Fahrerkomfort bezahlt.

Leistungsstarke und wartungsfreie Technik spart Geld

Um die Grundversorgung der Fahrzeuge kümmert sich eine hauseigene Werkstatt. Für die eigentliche Instandsetzung ist der Linde-Händler, die Firma Pelzer Fördertechnik in Kerpen, verantwortlich. Das
Hydrostatikgetriebe der Linde-Stapler macht Kupplung, Bremse und Differential überflüssig und reduziert so wartungsintensive Fahrzeug-Komponenten. Es gibt nur einen Antriebsmotor und die Hydraulikpumpe. Die Bremsen sind verschleißfrei, sodass ein Wechsel von Bremsbelägen entfällt. Das Fahrzeug bremst über den Umkehrfluss des Hydrauliköls. Bei einer regelmäßigen Wartung reduzieren sich die Kosten für die Instandhaltung auf das Notwendigste, wie z. B. Reifen oder Gabeln. „Die Wartungsintervalle sind bei Linde-Staplern sehr lang, dadurch erzielen wir eine sehr hohe Verfügbarkeit der Fahrzeuge", so Wilfried Norf. Fahrzeuge haben nach Ablauf des Leasingzeitraums die meist 3.000 bis 4.000 Betriebsstunden gelaufen. „Die Stapler halten natürlich länger als fünf Jahre, doch wir tauschen die Fahrzeuge gegen neue aus, um wieder von den Vorteilen neuester Technologie zu profitieren", sagt Wilfried Norf.

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