Ersatz und Wartung

Originalteile für die Druckluftanlage sichern optimalen Betrieb und Effizienz

  • © Dmitry Kalinovsky/Shutterstock/Getty Images© Dmitry Kalinovsky/Shutterstock/Getty Images
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  •  Zu dichtes Filtermaterial im Ölabscheider bringt hohe Abscheideraten, aber auch hohe Druckverluste. © Boge
  • Zu dünnes Filtermaterial lässt einen zu ­hohen Ölübertrag in das Druckluftnetz zu. © Boge
  • Luftfilter-Originalteile nehmen viel Schmutz auf, halten den Differenzdruck konstant niedrig und dichten optimal zwischen Filtergehäuse und -element ab. Darstellung hier mit schlechtem Filtermaterial. © Boge

Mit generischen Ersatz- oder Wartungsteilen lassen sich Kosten sparen. Doch nur vom Hersteller freigegebene Originalteile stellen den optimalen Betrieb der Druckluftanlage sicher.

Dank solcher Originalteile werden die vom Hersteller vorgegebenen Wartungsintervalle der Anlage erreicht sowie ihre Lebensdauer und Zuverlässigkeit erhöht. Der Energieverbrauch bleibt auf einem konstant niedrigen Niveau – und schließlich machen die Energiekosten über den gesamten Lebenszyklus eines Kompressors rund drei Viertel der Gesamtkosten aus.
Anschaffung, Wartung und Ersatzteile für eine Druckluftanlage fallen gegenüber ihren Energiekosten finanziell kaum ins Gewicht. Deswegen erklärt der Druckluftexperte Boge die Energieeffizienz zur obersten Priorität. Sie ist nur dann gewährleistet, wenn alle Komponenten optimal aufeinander abgestimmt und regelmäßig getauscht oder gewartet werden. Erfüllen Ersatz- und Verschleißteile die Spezifikationen des Herstellers nicht, kommt es zu höherem Energieverbrauch, niedrigerer Liefermenge oder sogar zu Schäden. Zu beachten ist dieses Risiko etwa bei der Wahl von Ölabscheidern, Luft- und Ölfiltern sowie Kompressorenölen.

Besser original: Filter, Ölabscheider und Öle
Die Öle in ölgeschmierten Kompressoren erfüllen wichtige Aufgaben: Sie kühlen die Bauteile im Verdichter, dichten die Spalte zwischen Rotoren oder Kolben und Zylinder ab, entfernen Ablagerungen und schmieren die Komponenten, um den Verschleiß zu reduzieren. Die vom Hersteller empfohlenen Wechselintervalle, die je nach Ölsorte und Umgebungsbedingungen stark variieren, sollten Anwender unbedingt einhalten. Sonst drohen etwa Ölschlammablagerungen, Säurebildung und damit Korrosion, verstopfte Filter und Ventile. Ebenso bedeutend sind die Qualität des Filtermaterials und ein regelmäßiger Austausch. Der Ölfilter entfernt vom Öl aufgenommene Schmutzpartikel und Abrieb. Ist er durch zu viel Schmutz verstopft, öffnet sich das Bypassventil, um die Verdichterstufe weiterhin mit Öl zu versorgen. So gelangen aber auch die schädlichen Partikel in den Ölkreislauf.
Die Wahl des Filtermaterials entscheidet auch beim Ölabscheider: Ist das Filtermaterial zu dicht, steigt mit einer hohen Abscheiderate auch der Druckverlust.

Ein zusätzlicher Differenzdruck von 1 bar führt zu 6 % höheren Energiekosten. Ist das Filtermaterial dagegen zu dünn, ist die Abscheidung schwach und der Ölübertrag ins Druckluftnetz zu hoch.
Der Luftfilter in der Druckluftanlage hält Partikel, Stäube und Pollen aus der Umgebungsluft vom Verdichter fern, wo sie unter anderem Schäden an Rotoren und Lager verursachen können. Originalteile mit hochwertigem Filtermaterial nehmen viel Schmutz auf und besitzen einen konstant niedrigen Differenzdruck. Denn am Ansaugfilter reduziert schon ein Differenzdruck von 0,1 bar die Liefermenge des Kompressors um bis zu 8 %.

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Boge Kompressoren Otto Boge GmbH & Co. KG
Otto-Boge-Str. 1-7
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