Gegendarstellung

Artikel: Bioactives für Massenanwendungen: Peptide als funktionelle Stoffklasse der lange Weg vom Milligramm- zum Massenprodukt

Zum Artikel „Bioactives für Massenanwendungen: Peptide als funktionelle Stoffklasse - der lange Weg vom Milligramm- zum Massenprodukt“ aus CHEManager 2/2020 liegt uns eine Gegendarstellung vor. Wir sind durch Beschluss des Landgerichts Mannheim vom 30. März verpflichtet, diese zu veröffentlichen, weisen aber darauf hin, dass zwischen dem Beschwerdeführer und dem Patentinhaber ein Patentrechtsstreit schwebt und die Rechtsverhältnisse nicht abschließend geklärt sind. Wortlaut der Gegendarstellung:

Im oben genannten Artikel wird folgendes behauptet:

„Das Gründerteam vom MK2 (v.l.n.r.): Konstantinos Antonopoulos, Marco Giuman, Sebastian Mangold.“

„Wir haben eine flexible rekombinante Syntheseplattform entwickelt, die uns die Synthese beliebiger hochreiner Peptide zu geringen Kosten erlaubt.“

Diese Behauptungen sind unwahr; weder sind die 3 genannten das Gründerteam, noch haben sie das Verfahren entwickelt.

Herren Antonopoulos, Mangold und Guiman sind nicht das Gründerteam der MK2. Hierzu gehörte vielmehr als einziger Biotechnologe und Haupterfinder des Teams der Erfinder, Herr Christoph Kutzner.

Die Erfindung erfolgte nicht durch die 3 Personen, welche sich als Erfinder bezeichnen. Dementsprechend war Herr Christoph Kutzner im früheren Internetauftritt der MK2 auch als Haupterfinder genannt.

Zwischen Christoph Kutzner und der TU München, welche das Patentanmeldungsverfahren betreibt, schwebt vor dem Landgericht München I ein Rechtsstreit, nach welchem Herr Kutzner als Erfinder die Herausgabe aller Rechte verlangt.

Im einstweiligen Verfügungsverfahren legte die für die TU München handelnde Bayerische Patentallianz eine eidesstattliche Versicherung vor, in der es u.a.

heißt:

„Die Übertragung der Schutzrechte auf die Ausgründung wurde als eine der Möglichkeiten hierfür erwogen und es wurde unsererseits dem Projektteam (in der Zusammensetzung Kutzner, Antonopoulos, Mangold und Giuman) Anfang 2019 ein Angebot auf Übertragung der auf der Erfindung basierenden Schutzrechte zu bestimmten Konditionen angeboten. Dieses Angebot wurde in der Folge seitens des Projektteams jedoch nicht angenommen und, nachdem Herr Kutzner dem Projektteam (Forscherteam), das die Ausgründung im Rahmen des EXIST-Forschungstransferprogramms plant, nicht mehr angehört, hatte ich dem verbleibenden Projektteam (das heißt den Herren Antonopoulos, Mangold und Giuman) mit E-Mail vom 24. Juni 2019 mitgeteilt, dass das Angebot auf Übertragung der Schutzrechte gemäß dem Anfang Februar 2019 an das Forscherteam vorgelegten Termsheets keinen Bestand mehr hat. Hieran hat sich nichts geändert eine Übertragung der Schutzrechte an eine Ausgründung des Projektteams kommt aus unserer Sicht nach dem derzeitigen Sachstand auch zukünftig nicht mehr in Betracht.

Den Markennamen MK2 hat sich Herr Christoph Kutzner sichern lassen, auch wenn Herr Antonopoulos insoweit Widerspruch, über den noch nicht entschieden ist, eingelegt hat.“

 

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